Thema: Trockenheit

  • Das Futter für die Schweizer Nutztiere stammt zum Grossteil aus der Schweiz. (Bild SBV)

    Raufutterbörse Ostschweiz: Angebote weg in wenigen Tagen

    Futter ist derzeit heiss begehrt: Inserate auf der Ostschweizer Raufutterbörse werden dutzendfach angeschaut und oft innert Tagen vermittelt. Der Maschinenring Ostschweiz rät Betrieben, ihren Bedarf konsequent zu deklarieren.
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  • Winterfutter nur dank Crowdfunding: Die Flächen um den Grienhof in Reigoldswil BL sind völlig ausgetrocknet.

    Leere Kassen, lange Fristen: Die Grenzen der Trockenheitshilfe

    Zinslose Darlehen, vorgezogene Direktzahlungen, Fonds Suisse: Der Bund verspricht Hilfe für trockenheitsgeplagte Betriebe. Die Praxis zeigt jedoch: Wer schnell Geld braucht, kommt oft nicht darum herum, andere Wege zu gehen – zum Beispiel über Crowdfunding.
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  • Die Thalessa-Kartoffeln von Stefan Steinegger sind im Juli 2026 noch so klein, dass der Landwirt davon ausgeht, dass die Chipssorte ein Totalausfall wird.

    Wegen der Trockenheit muss Stefan Steinegger zuschauen, wie seine Kulturen zugrunde gehen

    Im trockenen Sommer 2026 ist eine Wetterversicherung sinnvoll. Stefan Steinegger aus Grossaffoltern BE ist mit den Getreideerträgen zufrieden, bei den Kartoffeln befürchtet er hingegen einen Totalausfall.
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  • Vielerorts muss Mais bereits siliert werden, weil er sich wegen der Trockenheit nicht mehr weiterentwickelt.

    Futterknappheit: Luzern erlaubt Mais nach Mais

    Kanton Luzern lockert aufgrund der Trockenheit die Auflagen für den Maisanbau. Streuflächen dürfen ab sofort geschnitten werden. Und Mais nach Mais ist mit einigen Auflagen erlaubt.
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  • Bewässerung von jungem Mais im Aargau ab Tanklastwagen durch den Agrarservice von Lukas Burger.

    Trockenheit im Kanton Aargau: «Die Lage ist wirklich prekär»

    Selbst ein nasser Herbst werde den Futtermangel auf vielen Betrieben nicht mehr kompensieren können, heisst es vom Bauernverband Aargau. Sie fordern eine Lockerung beim Maisanbau und tiefere Wassergebühren.
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  • Dünger sollte dorthin, wo ihn Pflanzen aufnehmen können. Solche Flächen sind derzeit eher schwer zu finden.

    Wenn die Gülle trotz Dürre weg muss: «Möglichst stark verdünnt und wenig ausbringen»

    Wo es noch ein wenig grün ist, richtet Gülle aktuell am wenigsten Schaden an. Berater Simon Jöhr rät aber zu genereller Vorsicht mit Düngen: Wenn der Regen kommt, dürften Nährstoffe en masse freigesetzt werden.
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  • Auf dieser Weide im Aargauer Jura im Mettauertal ist nichts mehr zu holen. Die Trockenheit ist sehr ausgeprägt, der Futtermangel verschärft sich.

    Zentralschweiz passt Bestimmungen für RAUS- und Weidebeitrag an

    Auch in anderen Landesteilen herrscht Trockenheit: Der Aargau dehnt die Ausnahmeregelungen wegen «höherer Gewalt» aus. Der Luzerner Bauernverband bietet neu eine Futtermittelbörse an. Und auf vielen Alpen in der Innerschweiz wird das Wasser knapp.
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  • Futter bleibt weiterhin rar

    Futtermittel: «Braucht zuerst von dem, was ihr noch habt»

    Die Situation im Futtermittelmarkt bleibt angespannt. Das BLW hat reagiert und Zölle angepasst. Es gilt, einen kühlen Kopf zu bewahren, nicht zu hamstern und auf seriöse Händler zu achten.
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  • Grasland ist stark von der Trockenheit betroffen, ebenso wie Kartoffeln, Zuckerrüben oder Sonnenblumen.

    Versicherung gegen Trockenheit: «Kurzfristig können wir solche Extremereignisse tragen»

    Jeder zweite Versicherte mit Trockenheitsabdeckung meldete bis Ende Juli einen Schaden bei der SH Group. Hinzu kamen parametrische Deckungen. Wie gross das Ausmass des Schadens ist, wird sich aber erst mit der Ernte der Sommerkulturen zeigen.
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  • Wasser wird in einem Sommer wie 2026 auch im einst hochgejubelten Wasserschloss Schweiz vielerorts knapp. Wie kann im Garten Wasser gespart werden?

    Der Bauerngarten verdorrt – müssen wir umdenken?

    Zisterne statt Regentonne, Steppensalbei statt Rasenkante: Jardin-Suisse-Fachmann Othmar Ziswiler sagt, was im Garten künftig wirklich zählt und warum Melonen die falsche Antwort auf heisse Sommer sind.
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