Thema: Milchpreis

«Aktuell zahlen wir gut»: Mooh-Geschäftsführer René Schwager im Gespräch
Mooh ist mit einem Marktanteil von gut 20 Prozent die grösste Milchkäuferin des Landes. Beim Milchpreisniveau ist man noch nicht am Ziel. Die Genossenschaft will dieses mit mehr Fokus auf Wertschöpfung weiter anheben.
Big-M: Dem Beschluss zur Änderung des Fonds Rohstoffverbilligung soll nicht bedingungslos zugestimmt werden
Big-M fordert die SMP dazu auf, den Beschluss zur Änderung des Fonds Rohstoffverbilligung nicht ohne gewisse Bedingungen anzunehmen. Denn sie haben das Vertrauen in die Milchabnehmer verloren.
ZMP: Im Oktober steigt der Milchpreis
Dank der vermehrten Nachfrage nach Milch und vor allem Milchfett könne man «deutlich höhere» Milchpreise bei den Kunden realisieren, schreiben die Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP).
Der Geissepeter kann mit Ziegen- und Schafmilch Geld verdienen
Schaf- und Ziegenkäse ist eine anspruchsvolle Nische, die viel Know-how verlangt. Peter Blaser in Wangen an der Aare käst aus der Milch seiner Ziegen feinen Ziegenkäse.
Die Milch in der Stadt verkäsen statt an die Industrie verschenken
Das bernische Stadt Burgdorf soll kommenden Monat eine Stadtkäserei bekommen. Nun ist noch Milch gesucht. Der neue Stadt-Käse aus silofreier Milch vom Land soll «Urban» heissen.
SMP-Direktor Hagenbuch: «Der Trend stimmt, aber das Niveau beim Milchpreis nicht»
Im Interview äussert sich der Direktor der Schweizer Milchproduzenten (SMP), Stephan Hagenbuch zur Haltung des Verbands zu den umstrittenen Butterimporten und zur allgemeinen Lage auf dem Milchmarkt.
BOM organisiert die Stützung neu: Pulver soll Butter fördern
Die Branchenorganisation Milch will ihre Fonds neu ausrichten. Damit soll via Protein das Fett attraktiver und die Butterproduktion erhöht werden. Ab Mitte nächsten Jahres werden deshalb auch wieder 0,9 Rp. zusätzliche Abzüge fällig.
Big-M kritisiert den Käseimport des Detailhandels und Käseexport zu «Ramschpreisen»
Der Schweizer Milchmarkt sei ein Machtspiel, bei dem die Bauern verlieren. Mit den grossen Käseimporten verliert der Detailhandel nach Ansicht von Big-M seine Glaubwürdigkeit.
Switzerland Cheese Marketing: «Beim Frischkäse gibt es Potenzial für ‹mehr Schweiz im Regal›»
Die Käseimporte sind im ersten Halbjahr um gut 15 % gestiegen. Bei Switzerland Cheese Marketing (SCM) überwiegt trotzdem die Freude, dass ungeachtet der Corona-Krise auch bei den Exporten ein Plus von 2 % erreicht werden konnte, so Christa Wettstein, Managerin Public Relations bei SCM.
Florierendes Geschäft: Schweizer Käse erweist sich trotz hohen Importen als robust
Erstmals die Handelsbilanz mit Schweizer Käse im ersten Halbjahr 2020 negativ. Dies ist vor allem auf den vorübergehend gestoppten Einkaufstourismus zurückzuführen. Bei Switzerland Cheese Marketing ist man trotzdem zufrieden, denn trotz den Verwerfungen konnte die Exportmenge erhöht werden.