Thema: Milch

Der weite Weg vom Richtpreis bis zum Portemonnaie des Landwirten
Richtpreise sind gut und recht, doch müssen sie auch bei den Landwirten ankommen. Trotz boomendem Milchmarkt merken die Landwirte auf ihrem Konto wenig davon. Der Richtpreis wird erst am 2. März neu verhandelt.
Eine Preisdiskussion um den A-Richtpreis steht an
Der BLW-Molkereimilchpreisindex ist Abbild der Milchmarktsituation. Momentan rechtfertigt er eine Produzentenpreisdiskussion.
Bei Bührers fressen die Kühe direkt ab Fahrsilo
Auf der Wagis Farm erleichtert Technik die Arbeit. Das spart Zeit. Diese wird in den Hofladen und die Direktvermarktung von eigenen Milchprodukten investiert.
Hinter jedem Produkt von Mathias Koch steckt eine Geschichte
Die Appenzeller Ziegenprodukte AG verarbeitet ausschliesslich Milch von Appenzellerziegen. Betriebsleiter Mathias Koch sieht seine Arbeit auch als Beitrag, Appenzeller Tradition und Brauchtum zu bewahren.
«Die Milchproduzenten erwarten ein klares Zeichen»: Breite Forderung nach höherem Richtpreis
Diverse Produzentenorganisationen verlangen per April eine Erhöhung des A-Milch-Richtpreises, konkret wollen die SMP 3 Rp. mehr. Die Argumente der Milchproduzenten sind die gute Marktlage und die hohen Produktionskosten. Diese trieben viele von ihnen in eine Exit-Strategie.
Und wieder wird Butter importiert
Das Bundesamt für Landwirtschaft erhöht das Zollkontingent Butter um 1’000 Tonnen. Der Grund für den Buttermangel ist altbekannt: Nach wie vor macht man aus Schweizer Milch lieber Käse.
Sieben 100’000er-Kühe bei Hansueli und Andrea Scherrer
Im thurgauischen Egnach halten Scherrers nicht nur sehr langlebige, sondern auch leistungsstarke Brown-Swiss-Kühe. Wenn ihre «alten Damen» noch länger fit bleiben, könnten sie künftig sogar den Rekord von sieben lebenden 100’000er-Kühen übertreffen.
«Wollen wir es wirklich so weit kommen lassen?»
Uniterre warnt vor einem Engpass in der Milchproduktion, wenn SMP und BOM nicht «endlich aufwachen». Der Richtpreis sei umgehend und drastisch zu erhöhen und auch durchzusetzen. Notfalls müsse der Bund handeln.
Der erste Lebenstag des Kalbes ist entscheidend
Zwei Luzerner Betriebe gaben am Milchviehforum des BBZN Einblick in ihre Strategien. Dabei wurde klar: Aufziehen kostet. Aber auch der erste Tag des Kalbes ist entscheidend.
Dbmilch.ch nimmt aufgefrischt und ausgebaut den Betrieb auf
Mit einem neuen Erscheinungsbild, neuen und verbesserten Funktionen ist dbmilch.ch ab dem 1 Februar 2022 als neue Milchdatenplattform verfügbar. Änderungen gibt es einige, das Ziel sind bessere Daten und weniger administrativer Aufwand.