Thema: Herdenschutz

Neue Wegleitung: «Abkalbungen auf Sömmerungsbetrieben»
In Graubünden und Glarus gelten ab kommender Alpsaison neue Vorschriften zu Kälbergeburten.
Mit der Checkliste gut vorbereitet in die Sömmerung 2021 starten
Heute ist die Mutterkuhhaltung häufig auf den Alpen und Abkalbungen während der Weideperiode gehören entsprechend zum Alltag. Die Tierhaltenden stehen hier in der Verantwortung, schreibt unser Fachmann Andrea Accola. Es gibt dazu eine hilfreiche Checkliste.
Die Herdenschutzhunde von Bruno Zähner verteidigen treu ihre Schafe
Bruno Zähner aus dem zürcherischen Illnau hält Herdenschutzhunde. Diese haben während der Alpsaison viel zu tun. Neben seinen eigenen sechs Pyrenäenberghunden hält er zwei Jungtiere, die er zu Herdenschutzhunden ausbildet.
Kein neues Jagdgesetz – Parlament will Schutz vor Wölfen auf Verordnungsebene verbessern
Das Parlament will nach dem Nein des Stimmvolks zum revidierten Jagdgesetz keine neue Vorlage lancieren. Es fordert jedoch Massnahmen per Verordnung, damit Wölfe in Schranken gehalten und Herden geschützt werden können. Bis im Sommer soll eine Lösung gefunden werden.
Tote Zwergziege in Appenzell Innerrhoden: Spuren deuten auf Wolfriss hin
Auf einer Weide in Steinegg im Gebiet Befig wurde am Freitag eine gerissene Zwergziege gefunden. Die Tierhalter wurden alarmiert.
Die Gantrisch-Wölfin hat ein Mal zu oft gerissen – jetzt folgt der Abschuss
Die Wildhüter des Kantons Bern haben bis Ende März Zeit, F78 zu schiessen. Für die Gemeinden im Gürbetal ändert sich nach dem Streifzug der Wölfin ihr Status – für einen weiteren Abschuss zählen nur noch ausreichend geschützte Nutztiere.
Obwalden will den Wolf bremsen
Im Kantonsrat wird mit einer Motion Druck gemacht. Die Regierung soll sich beim Bund einsetzen. Gefordert sind eine Regulierung des Wolfs sowie massiv höhere Abfindungen für den Herdenschutz.
Grossraubtiere kosten den Bund jährlich 4 Millionen Franken
Der Bund gibt in Zusammenhang mit Grossraubtieren wie dem Wolf jährlich fast 4 Millionen Franken aus. Darunter fallen Kosten für Rissentschädigungen, für das Monitoring und für die finanzielle Beteiligung am Herdenschutz. Letzterer macht dabei den grössten Kostenposten aus.
Die Schweiz kann mit Bären umgehen, mehr Prävention wäre aber gut
Mit dem «Konzept Bär Schweiz» sei man für die Zukunft gut gewappnet und es habe sich bewährt. Potenzial gibt es aber in der Schadensprävention.
Bilanz im Kanton Wallis: 16 neue Wölfe und 302 Nutztierrisse im Jahr 2020
Das Wolfsmonitoring des Kantons Wallis zeigt, dass die meisten gerissenen Nutztiere nicht geschützt waren. Die Schadenssumme inklusive Tierarztkosten belaufe sich auf rund 114'000 Franken.