Thema: Gülle

Keine Verschiebung des Schleppschlauch-Obligatoriums im Kanton Luzern
Der jüngste Entscheid des Bundesrates zur Verschiebung des Schleppschlauch-Obilgatoriums auf 2024 freut die Bauern in vielen Kantonen, nicht aber in Luzern. Das Obligatorium auf 2022 bleibt bestehen, bestätigt der Kanton.
«Guter und schlechter Entscheid des Bundesrats»
Noch kein grünes Licht für das Schleppschlauch-Obligatorium und eine Reduktion der Verkäsungszulage beschloss heute der Bundesrat - hier die Reaktionen von SBV und anderen Organisationen.
Schleppschlauch-Obligatorium bis 2024 vertagt
Heute verabschiedet der Bundesrat das landwirtschaftliche Verordnungspaket 2021, welches Entscheide über das Schleppschlauch-Obligatorium, Milchzulagen und Industriehanf enthält. Die Änderungen dürften einige Landwirte und Landwirtinnen freuen.
Ausnahmegesuche sind trotz Schleppschlauch-Obligatorium ab 2022 möglich
Das Obligatorium tritt im Kanton Luzern ab 2022 in Kraft. Der Regierungsrat hat dies schon im Juni 2020 beschlossen. Bei den Landwirten herrscht derweil Unmut, weil die Umsetzung noch immer nicht geklärt ist.
Bei der Gülle genügend Lagerraum für den Winter schaffen
Güllegaben im Frühling sollte man denen im Herbst vorziehen. Falls im Spätherbst noch Lagerkapazitäten bei der Gülle für den Winter geschaffen werden müssen, eignen sich Natur- und etablierte Kunstwiesen.
Nochmals «ufpasse» beim Güllen nach schwierigem Sommer
Der nasse Sommer erhöhte das Risiko für Gülleunfälle. Dies schlägt sich in der Statistik im Kanton Luzern nieder.
Energie aus dem Bschüttloch
Auch mit einer kleinen Biogasanlage lässt sich auf dem Betrieb nachhaltige Wertschöpfung erzielen. Die BauernZeitung hat einen Betrieb mit eigenem kleinem Kraftwerk besucht.
Gülleunfälle vermeiden und im Ernstfall richtig reagieren
Oft führt eine Unachtsamkeit dazu, dass Gülle in ein Gewässer gelangt. Für dessen Bewohner kann das schnell tödlich sein, dem betroffenen Landwirt drohen Busse und hohe Kosten. Die Feuerwehr kann beides abmildern, wenn sie rechtzeitig gerufen wird.
Zentralschweizer Bauern fordern eine Übergangsfrist
Der Zentralschweizer Bauernbund und die Landwirtschaftsämter erwarten vom Bund einen vernünftigen Vollzug. Es sei mit Beschaffungsengpässen bei den Geräten zu rechnen, und es gebe noch juristische Unklarheiten. Sie gelangten mit einem gemeinsamen Brief an die Direktorin des Bundesamts für Umwelt.
Die Luzerner Seebauern haben ein Sprachrohr
Die IG Luzerner Mittellandseen ist gegründet. Es brauche gesamtheitlichen Ansatz zur Sanierung der Seen. Die betroffenen Bauern wehren sich, Sündenbock für Altlasten im See zu sein.