Thema: Fleisch

Ein neuer Gesamtzuchtwert soll den Kauf eines wirtschaftlichen Vererbers erleichtern
Am Stierenmarkt für Fleischrinder wurde die Bedeutung der Vererberwahl für Zucht- und Produktionsbetriebe eindrücklich betont. Durchschnittlich kosteten die Stiere über 5700 Franken, während ein neuer Gesamtzuchtwert IBB dabei helfen soll, die genetische Qualität kompakt zu bewerten.
Fleischrinder werden am einfachsten verkauft
An der Auktion in Kemmeriboden-Bad erfreuten sich die Käufer über regen Handel, insbesondere bei den begehrten Limousin-Rindern, die Preisanstiege über 4000 Franken erzielten. Während die Nachfrage für Simmentaler-Rinder schwächelt, erlangte ein Bio-Mutterkuh-Rind den Spitzenpreis von 4600 Franken.
Wachstum im Kerngeschäft: Bell Food Group steigert Absatz und Gewinn
Trotz zunehmender Herausforderungen bei der Rohstoffbeschaffung und einem intensiven Preiskampf im Detailhandel konnte der Fleischverarbeiter das Absatzvolumen steigern und setzt weiterhin auf gezielte Investitionen in den Ausbau der Produktion und nachhaltige Wertschöpfung – besonders im wachsenden Geflügelsegment.
Fleischbranche wehrt sich gegen Sparpläne des Bundes
Der Bund will die Inlandleistung streichen, und damit ein bewährtes System kippen, das Anreize für die regionale Produktion schafft. SVP-Nationalrat Ernst Wandfluh erklärt, warum dieser Schritt fatale Folgen für Schlachthöfe, Tiermärkte und letztlich auch für die Konsumenten hätte.