Thema: Agrarpolitik

Die Bewegung «Révolte agricole Suisse» will einen Aufstand der Schweizer Landwirtschaft
Am 24. Januar 2024 wurde eine Facebook-Gruppe mit dem Namen «Révolte agricole Suisse» gegründet, die (Stand 1. Februar 2024) rund 7000 Mitglieder hat. Die Gruppe wurde von drei LandwirtInnen aus der Romandie gegründet und hat aktuell vor allem Mitglieder aus der Westschweiz. Sie versteht sich als Bewegung, die einen Aufstand der Schweizer Landwirtschaft organisieren will.
Stört die Bäuerin das Klischee?
Gender hin, Gleichstellung her: «Der Bauer» bleibt für viele Medienschaffende ein Mann. Werner Locher hat sich daher bei der Ombudsstelle des Schweizer Fernsehens gemeldet.
EU-Kommission reagiert auf Bauernproteste: Linsen und Erbsen statt Brachen
Bauern sind in der EU auf den Barrikaden. Sie sehen sich durch Auflagen aus Brüssel unverhältnismässig stark belastet. Die EU-Kommission will ihnen nun entgegenkommen.
Die Biodiversitätsinitiative kommt am 22. September 2024 zur Abstimmung
Die Schweizer StimmbürgerInnen werden am 22. September 2024 über die Biodiversitätsinitiative abstimmen. Dies gab der Bundesrat heute indirekt bekannt, als er die Abstimmungsvorlagen für den 9. Juni 2024 ankündigte – und die Biodiversitätsinitiative nicht auf der Liste war.
«Die Preise müssen noch dieses Jahr um 5 bis 10% steigen»
Der Schweizer Bauernverband und die Produzentenorganisation Agora starten eine Online-Petition. Sie fordern darin bessere Rahmenbedingungen für die Schweizer Landwirtschaftsbetriebe und höhere Preise. Adressaten sind der Bund und die Marktakteure.
Nationalrat Kilian Baumann (Grüne/BE) wird von der eigenen Partei vom Feld gestellt
Nationalrat Kilian Baumann wird von der eigenen Partei vom Feld gestellt. Die Grünen Schweiz haben den Biobauern und Präsident der Kleinbauern-Vereinigung aus der mächtigen Kommission für Wirtschaft und Abgaben WAK in die weniger einflussreiche Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur WBK abgeschoben.
Die 26 neuen Bestimmungen im Verordnungspaket 2024 zur Agrarpolitik AP22+
Der Bundesrat hat das Verordnungspaket 2024 zur Agrarpolitik AP22+ mit 26 neuen Bestimmungen den Kantonen, Verbänden und anderen Interessengruppen in die Vernehmlassung geschickt. Wir erklären zu jeder Verordnung die wichtigsten Änderungen.
Verordnungspaket 2024 zur Agrarpolitik AP22+ mit 26 neuen Bestimmungen
Der Bundesrat will weniger Ackerland für neue Biodiversitätsförderflächen BFF «abzwacken» als bisher geplant. Dies ist eine von 26 Bestimmungen, die der Bundesrat mit dem Verordnungspaket 2024 zur Agrarpolitik AP22+ den Kantonen, Verbänden und anderen Interessengruppen in die Vernehmlassung geschickt hat, erklärten hochrangige Vertreter des Bundesamts für Landwirtschaft BLW in Bern.
Deutsche Bauern protestieren mit Traktoren vor Parteizentralen
Landwirte aus dem Bundesland Brandenburg demonstrieren am Freitag, dem 26. Januar vor den Parteizentralen der «Ampel»-Koalition (SPD, FDP, Grüne).
Fahren Schweizer Bauern mit dem Traktor vor das Bundeshaus? Editorial von Jürg Vollmer
Werden Schweizer Bauern wie ihre deutschen Kollegen bei den Bauernprotesten mit dem Traktor vor das Bundeshaus fahren? Nein, erklärt «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer im Editorial. Die Schweizer Landwirte sind weniger von der EU abhängig und mit der auf 2030 verschobenen Reform des Landwirtschafts-Gesetzes ist endlich Ruhe in die hektische Agrarpolitik gekommen.