Thema: Agrarpolitik

  • Nach dem Nein für Trinkwasser- und Pestizid-Initiative: 10 Vorschläge für eine konstruktive Agrarpolitik. (Bild: «die grüne» / Bruno Muff)

    Nach den Trinkwasser- und Pestizid-Initiativen: 10 Vorschläge für eine konstruktive Agrarpolitik – Editorial von Jürg Vollmer

    Nach dem Nein zu Trinkwasser- und Pestizid-Initiative brauchen wir eine Agrarpolitik, die Landwirtschaft, Umwelt, Raumplanung, Gesundheit, Wirtschaft und Gesellschaft kohärent aufeinander abstimmt. Im Editorial macht Chefredaktor Jürg Vollmer «10 Vorschläge für eine nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungswirtschaft».
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  • «Ich bin stolz, nicht gebrochen», sagt Franziska Herren nach 10 Jahren Beschäftigung mit dem Trinkwasser-Thema, hier bei der Einreichung der Initiative im Dezember 2018. (Bild Archiv)

    Franziska Herren zur Abstimmung: «Beim Frauenstimmrecht musste man auch dreimal Anlauf holen»

    Trinkwasser-Initiantin Franziska Herren will sich nach zehnjährigem Kampf vorläufig aus der Landwirtschaftspolitik zurückziehen. Sie sieht nun den Bauernverband in der Pflicht bei der Lösung der Probleme.
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  • Der ehemalige Aargauer Bauernpräsident Alois Huber schwenkt die Fahnen seines Kantons, als klar ist, dass der Aargau ebenfalls zweimal Nein sagt. (Bilder akr)

    Zufriedene Stimmung bei den Gegen-Komitees

    Am Sonntag haben sich die beiden Gegenkomitees in Oberbottigen getroffen. Im Futtertenn war die Stimmung fröhlich, aber nicht überschwänglich.
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  • Die beiden Agrarinitiativen sind auch am Ständemehr gescheitert. (Bild: «die grüne» / Jürg Vollmer)

    Trinkwasser-Initiative und Pestizid-Initiative: Mit über 60 Prozent Nein und klarem Ständemehr abgelehnt

    Die Trinkwasser-Initiative und die Pestizid-Initiative sind klar gescheitert: Die Stimmbürger haben die extremen Agrar-Initiativen mit über 60 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Die Initiativen scheiterten auch am Ständemehr, weil mit Ausnahme von Basel-Stadt alle Kantone sie ablehnen.
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  • Gekämpft, bis zum Umfallen: Viele Bauernfamillien blicken erschöpft auf den Abstimmungskampf zurück. (Bild akr)

    Der Tag der Entscheidung nach einem langen, harten Abstimmungskampf

    Heute wird das Verdikt des Stimmvolks über die Agrar-Initiativen publik. Viele sind froh, dass die erbittert und teilweise übertrieben hart geführte Abstimmungskampf zu Ende ist. Für die Landwirtschaft ist der Ausgang ein wichtiges Stimmungsbarometer.
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  • Sie trafen sich in Salez, um über die Zukunft der Landwirtschaft zu diskutieren: Moderatorin Angelika Hardegger, Gabriele Schachermayr, Markus Kobelt, Karl-Heinz Camp, Bernard Lehmann und Martijn Sonneveit (v.l.n.r.). (Bild Alexandra Stückelberger)

    Tagung Vision Landwirtschaft 2050: «Resilienz zeigt sich in der Krise»

    An einer Tagung in Salez wurde diskutiert, wie man mit aktuellen und zukünftigen Herausforderungen in der Landwirtschaft umgehen könnte. Ein zentrales Thema war dabei die Gentechnik.
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  • Ein in Brand gesetzter Anhänger, auf dem ursprünglich mal Plakate gegen die Agrar-Initiativen angebracht waren, war einer der traurigen Höhepunkte im Abstimmungskampf. (Bild SBV)

    Analyse zu den Agrar-Initiativen: Zum Glück ist es bald vorbei – Demokratie geht anders

    Am 13. Juni herrscht endlich Klarheit: Wie stimmt das Schweizer Volk über die Trinkwasser- und die Pestizidverbots-Initiative ab? Den Abstimmungskampf fand Stv. Chefredaktorin Jeanne Woodtli ziemlich frustrierend.
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  • Gleich mehrere Motionen fordern eine Besserstellung von Ehepartner(innen) oder eingetragenen Partner(innen) auf Landwirtschaftsbetrieben (Symbolbild et)

    Der SBLV begrüsst das politische Interesse an der sozialen Absicherung von (Ehe-)Partner(innen)

    Der politische Druck steigt. (Ehe-)Partner(innen) von Landwirtinnen und Landwirten sollen besser gestellt werden. Sogar Anpassungen am Bäuerlichen Bodenrecht sind eine Option.
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  • Einst artenreiche, wenig intensive Wiesen wurden aufgrund der lockenden Beiträge in extensive Wiesen umgewandelt. Sie verarmen und verlieren an Qualität.(Bild sb)

    Biodiversitätsbeiträge in der Landwirtschaft lassen die Wiesen hungern

    Direktzahlungen zugunsten der Biodiversität sollten den Artenschwund bremsen. Gelungen ist das aber nicht. Man hat zwar die quantitativen Ziele erreicht, die qualitativen aber verfehlt. Ein entscheidender Grund dafür ist im agrarpolitischen System zu finden.
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  • Eine Mehrheit des Zürcher Kantonsparlament will keine Pestizide mehr auf kantonseigenen Flächen. (Bild SBV)

    Kantonseigene Flächen sollen im Kanton Zürich pestizidfrei werden

    Das Zürcher Kantonsparlament hat dem Regierungsrat ein Postulat überreicht, das den Verzicht auf Pestizide auf kantonalen Landwirtschaftsflächen fordert.
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