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Zentralschweiz
Publiziert: 07.12.2018 / 09:24
Senioren sollen nicht mehr gefährlich arbeiten

An der GV des Luzerner Verbands für Landtechnik wurde darauf hingewiesen, dass es zu viele tödliche Unfälle in der Landwirtschaft gibt. Dazu gab es Tipps zur Unfallverhütung.

Bereits 40 tödliche Unfälle bei Arbeiten in der Landwirtschaft, das sei überdurchschnittlich viel in diesem Jahr, erklärte Hans Stadelmann von der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft BUL. An der Generalversammlung des Luzerner Verbands für Landtechnik LVLT rief er deshalb aufgrund der Erfahrung eindringlich dazu auf: «Senioren, lasst gefährliche Arbeiten auf dem Bauernhof sein!»

Sorgfältiger Umgang mit Feldspritzen

Grosses Thema an der GV war der zunehmende Druck auf die Landwirtschaft wegen dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Der LVLT rief zu sorgfältigem Umgang auf, dazu könnten auch regelmässig gewartete Pflanzenschutzspritzen beitragen. Auch im nächsten Jahr werden vom LVLT wieder über 100 Feld- und rund zwei Dutzend Gebläsespritzen getestet, im Rahmen des für die Besitzer vorgeschriebenen Testintervalls.

Eher rückläufig ist die Nachfrage nach Fahrkursen. «Die Jungen fahren immer weniger Roller», meinte dazu LVLT Geschäftsführer Sepp Erni.

Josef Scherer

Mehr zur Generalversammlung und zum Referat über praktische Erfahrungen mit der Digitalisierung auf dem Bauernhof lesen Sie in der Printausgabe der BauernZeitung vom 14.Dezember 2018.

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