Simone Barth
s.barth@bauernzeitung.chAlle Beiträge von Simone Barth

Friedlicher Bauernprotest vor Bern: «Jeder von uns ist ein Wilhelm Tell»
Ein anonymer Landwirt campiert seit Montag auf einem Feld im bernischen Kehrsatz. «Wilhelm Tell» protestiert für faire Preise und gegen den Strukturwandel. Über 20 000 Personen haben eine entsprechende Petition unterschrieben. Der Bauer Roman Hodel unterstützt ihn – obwohl ihre Betriebe kaum unterschiedlicher sein könnten.
Wenn niemand hinschaut: 300 000 verwilderte Katzen in der Schweiz
Die Elisabeth Rentschler-Stiftung für Tierschutz hat ihre diesjährige Spezialauszeichnung an die «Cats Task Force» von Netap vergeben – eine Organisation, die genau dort hinschaut, wo viele wegschauen: bei den rund 300 000 verwilderten Katzen in der Schweiz. Viele stammen von Bauernhöfen. Während sich manche Landwirte um ihre Hofkatzen kümmern, überlassen andere das Problem stillschweigend den Tierschützern. Die BauernZeitung hat bei Netap nachgefragt.Lesen
Mit der Schüttelbox einer Pansenübersäuerung vorbeugen
Zu viele Feinpartikel im Futter erhöhen das Risiko einer subakuten Pansenazidose. Die Schüttelbox – ein in der Schweiz noch wenig bekanntes Hilfsmittel – macht in wenigen Minuten sichtbar, ob die Mischration genügend Struktur bietet. Ein einfacher Test direkt am Futtertisch.
Wenn aus Fülle ein Problem wird: Die Schweizer Landwirtschaft im Würgegriff der Überproduktion
126 Millionen Kilo Milch zu viel, Schweineschlachtungen über Zielmarke, Weinlager randvoll: Die Schweizer Landwirtschaft kämpft mit massiver Überproduktion. Während die Politik mit Ertragsprämien noch mehr Produktion fördern will, kündigt der Suisseporcs-Präsident seinen Rücktritt an. Eine unbequeme Analyse von Simone Barth: Über Verantwortung, Marktversagen und die Frage, wer die Rechnung bezahlt.Lesen
«Es braucht eine eigene Stimme für Betriebsleiterinnen»
Sandra Contzen, Agrarsoziologin an der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL), erklärt im Interview, warum nur 7 Prozent der Schweizer Landwirtschaftsbetriebe von Frauen geleitet werden – und was sich ändern muss. Das UNO-Jahr der Landwirtin 2026 könnte zum Wendepunkt werden.Lesen
Die 5 Schlüssel zur «Kuh der Zukunft» – Was die Schweizer Viehzucht von Amerika lernen kann
Die Schweizer Milchviehwirtschaft steht vor einer Herausforderung: Weniger Kühe, mehr Milch pro Tier, aber immer weniger Fleisch. Die Lösung? Ein Umdenken in der Zucht. Hier sind die fünf Kriterien, die zur robusten «Kuh der Zukunft» führen.Lesen
Die Kuh ist kein Klimakiller, sondern Biodiversitätsmacherin
Ein Drittel aller Arten in der Schweiz ist gefährdet oder ausgestorben, die Hälfte der Lebensräume ist bedroht. Besonders dramatisch ist die Situation im Ackerland. Umweltverbände wie Pro Natura Baselland machen seit Jahren darauf aufmerksam, dass extensive Weidehaltung ein Schlüssel zur Rettung der Artenvielfalt wäre. Doch ausgerechnet jetzt verschwinden die Weidetiere zunehmend von den Flächen. Die UNO widmet den Weiden 2026 ein eigenes Jahr.Lesen
Wenn der Klimadruck steigt, geraten Bauernbetriebe an die Frontlinie
Die Schweiz lebt mit Naturgefahren. Sie gehören zur Landschaft wie Wälder, Bäche und Alpweiden. Doch Extremereignisse nehmen zu, und viele Regionen spüren die Folgen unmittelbar. Das zeigt nicht nur der neue Bundesbericht zu Naturgefahrenmassnahmen – sondern auch die Erfahrungen von Bauernfamilien, die in den letzten Jahren unvermittelt in den Fokus der Naturgewalten geraten sind.
Zellzahlen im Griff: Sieben wichtige Schritte, wie man die Milchqualität verbessert
Die Zellzahl in der Milch verrät den Gesundheitszustand der Herde und entscheidet über Geld und Qualität. Mit gezielter Kontrolle, konsequenter Hygiene und cleverem Management lassen sich Zellzahlen dauerhaft niedrig halten. Tierärzte, Zuchtverbände und Beratungsstellen wissen, wie es geht – hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Schritte.
Euter im Griff: Was die Zellzahl wirklich verrät
Jeder Bauer und jede Landwirtin kennt die Zellzahl aus dem Milchkontrollbericht. Doch was steckt eigentlich dahinter? Warum steigen die Werte bei Entzündungen? Und was passiert dabei im Euter? Ein Blick ins Innere zeigt: Das Euter arbeitet wie eine hochgerüstete Grenzwache – mit Spezialeinheiten, die bei Gefahr aufmarschieren.Lesen