Simone Barth
s.barth@bauernzeitung.chAlle Beiträge von Simone Barth

«Diese Initiative führt faktisch zu einem Vegan-Zwang», sagt Martin Rufer
Die Ernährungsinitiative verspricht sichere Ernährung durch 70 Prozent Selbstversorgung. Doch Bauernverbands-Direktor Martin Rufer warnt: Milchbauern müssten ihre Betriebe aufgeben und Investitionen würden entwertet. Im Interview erklärt er, warum die Initiative für Tierhalter existenzbedrohend ist.
Wolfszäune für Kleinvieh zwischen Praxis und Gesetz
Für die Kleinviehhaltung ausserhalb des Alpengebiets fasst Agridea im Merkblatt wichtige Empfehlungen zu Wolfschutzzäunen zusammen. Dabei wird deutlich: Zwischen gesetzlichen Mindestvorgaben und praxiserprobten Lösungen klafft mancherorts eine Lücke.
Migros stellt Bezug von Bio-Umstellweizen ein
Der Schweizer Detailhandelsriese deckt seinen Bedarf an Bio-Weizen neu vollständig mit zertifizierter Ware ab. Für Landwirte, die auf Bio umstellen wollen, wird es damit schwieriger – doch Migros betont, sie bleibe grösste Abnehmerin von Schweizer Bio Suisse-Weizen.Lesen
Wie entwurmen? Gegen alle in der Schweiz zugelassenen Wirkstoffe liegen Resistenzen vor
Wenn im Spätherbst die letzten Tiere von der Weide kommen und die Aufstallungsphase beginnt, ist der richtige Zeitpunkt, die Entwurmungsstrategie fürs nächste Jahr zu überdenken. Denn was die wenigsten wissen: Die Wirkstoffe in Antiparasitika können massive Nebenwirkungen auf Nützlinge haben – mit Folgen für die ganze Weide.
Milchpreis sinkt um 4 Rappen – BOM reagiert auf Marktdruck
Der Vorstand der Branchenorganisation Milch hat den A-Richtpreis um 4 Rappen gesenkt. Ab 1. Februar 2026 gilt der neue Preis von 78 Rappen pro Kilogramm. Gleichzeitig nimmt eine Branchenlösung für Klimaschutz-Massnahmen konkrete Formen an.Lesen
Zweite Blauzungenwelle: Was passiert jetzt mit den Kälbern?
Die erste Welle des Blauzungenvirus hat die Schweiz schwer getroffen. Totgeburten und missgebildete Kälber erschütterten die Rinderhaltung als Folge. Ein Jahr später zeigt die Erfahrung aus Deutschland: Ungeimpfte Bestände sind weiterhin gefährdet.