Das aktuelle Geschäftsjahr sei beeinflusst durch die Trockenheit des letzten Sommers, so Böbner gegenüber dem LID. "Wir haben rund 10'000 Milchkühe weniger, normal sind es 3'000 bis 5'000 jährlich weniger. Grund sind die knappen Futtervorräte. Es wird deshalb eher ein durchschnittliches Jahr werden. Wenn unsere Bauern ein schwieriges Jahr haben, dann geht es uns ähnlich. Das ist auch der Reiz an dieser Aufgabe, wieder näher bei der Landwirtschaft zu sein. Näher an der Viehzucht. Wenn man mal als Viehzüchter unterwegs war, wird man das nicht so schnell wieder los", erklärt der neue Swissgenetics-Direktor.
Tiere
Auch Swissgenetics spürt die Trockenheit
Wegen des trockenen Sommers 2018 werden in der Schweiz weniger Kühe gehalten. Das spürt auch Swissgenetics, wie Direktor Christoph Böbner im LID-Interview erklärt.

Vom Red Holstein-Stier "Red Impulse" wurden am meisten Samendosen seiner Rasse verkauft. (Keleki)

Vom Red Holstein-Stier "Red Impulse" wurden am meisten Samendosen seiner Rasse verkauft. (Keleki)
Weiterlesen

Interview: "Wir haben international ein sehr gutes Renommee"
Der Luzerner Christoph Böbner ist seit Anfang Jahr Direktor bei Swissgenetics. Das Schweizer Unternehmen für Rindviehgenetik ist Marktleader im Inland und international erfolgreich. Im Interview gibt Böbner Einblick in seine Tätigkeit, sagt, wie er helfen will, das Image der Schweizer Genetik weiter zu steigern und wo die neuen Märkte liegen.Lesen