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Strukturwandel in Finnlands Landwirtschaft verlangsamt

Ungeachtet von Dürre und Ernteausfällen hat sich der Strukturwandel in Finnlands Agrarwirtschaft  im vergangenen Jahr leicht verlangsamt.


Nach Erhebungen des Nationalen Instituts für Natürliche Ressourcen (LUKE) wirtschafteten gegen Ende des Jahres 2018 landesweit noch 47 700 landwirtschaftliche Unternehmen, wobei der Obst- und Gemüsebau mit einbezogen ist. Damit ging die Zahl der aktiven Betriebe im Vergleich zum Vorjahr lediglich um knapp 2 Prozent zurück und lag um etwa einen Prozentpunkt unter dem Trend der letzten Jahre.

Landwirtschaftlich genutzte Fläche gestiegen

Etwa ein Viertel der landwirtschaftlichen Unternehmen betreibt aktuell Viehzucht, während ein knappes Drittel das Einkommen mehrheitlich aus dem Ackerbau erwirtschaftet. Die Zahl der Milcherzeuger in dem nordischen Land liegt derzeit noch bei rund 6 300 Betrieben. Die durchschnittliche Flächenausstattung der finnischen Agrarbetriebe gibt das Nationale Institut mit 48 ha an, was gegenüber 2017 einem Anstieg von 1 ha entspricht.

Finnische Bauern werden älter

Ein anhaltendes Problem des finnischen Agrarsektors bleibt die Überalterung der Landwirte. Laut dem aktuellen LUKE-Bericht liegt das Durchschnittsalter bei 53 Jahren und ist damit zumindest im Vergleich zu 2017 nicht weiter angestiegen. Gut ein Viertel der Bauern ist allerdings bereits älter als 60 Jahre, während gerade einmal 16 Prozent der Unternehmer jünger als 40 Jahre sind. Gleichzeitig steigt der Anteil der über 70-jährigen aktiven Bauern von Jahr zu Jahr weiter an. Da rund 86 % der landwirtschaftlichen Betriebe in Finnland Familienunternehmen sind, drohen hier ohne Hofnachfolger künftig stärkere strukturelle Brüche.

AgE

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