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Jubiläumsschau Signau glänzt mit Kühen auf nationalem Niveau

Über 200 Tiere wurden an der Jubiläumsschau «100 Jahre Viehzuchtverein Signau» aufgeführt. Die hervorragende Qualität sprach für sich.

Es ist bekannt, dass die Emmentaler leidenschaftliche Viehzüchter sind. Dies wurde am Samstag, 17. Oktober 2026, einmal mehr bewiesen. Am 100-Jahr-Jubiläum des Viehzuchtvereins Signau wurden nicht nur aussergewöhnlich starke Kühe und Rinder aufgeführt, sondern das Jubiläum wurde auch mit grosser Hingabe und Freude in der Markthalle in Schüpbach BE durchgeführt.

Ob Swiss Fleckvieh, Holstein oder Red Holstein – in jeder Kategorie waren absolute Spitzentiere dabei, welche nationales Niveau aufwiesen. So war die Markthalle auch dementsprechend voll mit versierten Züchterinnen und Züchtern. Die Qualität war so hoch, dass es tatsächlich Kühe gab, die noch nie punktiert wurden und auf einen Schlag das Maximum von 55 55 98 am Jubiläum holten.

Die Miss bei den Rassen SF und SI wurde die wunderschöne Mountainfarms Nicola Rosina (r.) von Beat Haldimann aus Signau BE. Den Schöneutertitel heimste hier Brian Ginalisa von Peter Hodel aus Signau ein. (Bild: Peter Fankhauser)

Eine RH-Kuh wird Miss

Obwohl die Red-Holstein-Kühe zahlenmässig nicht sehr stark vertreten waren, sorgte am Schluss doch noch eine besondere Kuh für Aufsehen: Die rote Showtime-Tochter Kira von Matthias Gerber aus Signau holte am Schluss den Champion-Titel bei den RH/HO‑Rassen.

Diese Traumkuh steht am Ende der zweiten Laktation und wurde mit dem Maximum von 44 44 94 punktiert. Kira ist nicht nur schön, sondern auch sehr leistungsstark mit unglaublich hohen Inhaltsstoffen.

Ihr Vater Showtime ist ein RF-Stier aus der bekannten Madison-Siegerin Erbacres Snable O’Kaliber Shakira. Der Betrieb Gerber, der neben der RH-Kuh Kira auch viele starke Holsteinkühe aufführte, drückte mit seinen starken Tieren der Schau den Stempel auf.

Alberta hat das schönste Euter

Nicht weniger aussergewöhnlich war auch die Schöneutersiegerin bei den Rassen RH und Holstein. Die Dark-Knight-Tochter Alberta von Reto Wüthrich aus Signau räumte ab. Alberta steht frisch in der zweiten Laktation, wurde mit dem Maximum von 44 44 94 punktiert und ihr Euter könnte man nicht schöner malen.

Die Kuh mit der tiefsten Zellzahl: Hamilton Ladina P von Urs und Christine Rindisbacher, Signau, hat gerade mal einen Zellzahlwert von 13(000) und dies trotz Leistungen von über 10 000 kg Milch. (Bild: Peter Fankhauser)

An Rosina kommt niemand vorbei

Auch bei der Wahl zur SF/SI-Siegerkuh gab es eine klare Siegerin: die wunderschöne und kapitale Mountainfarms Nicola Rosina von Beat Haldimann aus Signau. Diese SF-Kuh stand frisch in der vierten Laktation auf dem Platz und wurde mit dem Maximum von 55 55 98 punktiert.

Mit Leistungen von über 7000 kg Milch und einem Eiweissgehalt von über 4 % spiegelt Rosina das Zuchtziel der SF-Rasse auf eindrückliche Art und Weise wider. Das schönste Euter bei den Rassen Swiss Fleckvieh und Simmentaler vergaben die Richter der SF-Kuh Brian Ginalisa (55 55 98) von Peter Hodel aus Signau.

Mit Leistungen von über 9000 kg Milch und einer Lebensleistung von über 50 000 kg war das Euter von Ginalisa immer noch ein Blickfang.

Adrian Weber (l.), Präsident von Swissherdbook, durfte der Kuh Mountainfarms Forbo Roberta (55 55 98) von Beat Haldimann aus Signau BE eine Glocke für die höchste Lebensleistung überreichen. (Bild: Peter Fankhauser)

Verbandsglocke geht an Roberta

Auch immer noch in eindrücklicher Frische zeigte sich die Kuh mit der höchsten Lebensleistung: Mountainfarms Forbo Roberta (55 55 98) von Beat Haldimann aus Signau durfte aus den Händen von Swissherdbook-Präsident Adrian Weber, die Glocke vom Verband entgegennehmen. Roberta ist nicht nur wegen ihrer Leistung (93 974 kg) eine besondere Kuh, sondern sie stellte an der Jubiläumsschau auch vier Generationen von Kühen, welche alle mit 55 55 98 punktiert sind.

Etwas Besonderes war die Kuh mit der tiefsten Zellzahl: Hamilton Ladina P von Urs und Christine Rindisbacher aus Signau hat gerade mal einen Zellzahlwert von 13(000) und dies trotz Leistungen von über 10 000 kg Milch.

Die Missen bei den Rindern mit der Richterin Deborah Beer (v. r.): Miss: Mountainfarms Unetto Fiona, von der Familie Beat Haldimann aus Signau. Reserve: Dandy Haley von Lukas Lehmann aus Signau. Mention: Orlando Orella von der Familie Peter Hodel aus Signau. (Bild: Peter Fankhauser)

Rinder von der nächsten Generation

Neben dem Kälberwettbewerb führten die Jungzüchterinnen und Jungzüchter auch zwei Kategorien Rinder vor. Hier hatte Deborah Beer aus Eggiwil BE das Sagen: Für sie war es sicher nicht ganz einfach, in den zwei Klassen, welche durchmischt mit SF-, HO-,SI- und RH-Tieren waren, das Siegertier zu finden.

Doch die Richterin liess sich nicht aus der Ruhe bringen, arbeitete souverän und fand mit dem schönen, reinen Simmentalerrind Mountainfarms Unetto Fiona, von der Familie Beat Haldimann aus Signau, ihr Siegertier.

Als Reserve wählte Beer das grossgewachsene Holsteinrind Dandy Haley von Lukas Lehmann aus Signau aus. Den dritten Platz heimste schlussendlich die junge Orlando-Tochter Orella von der Familie Peter Hodel aus Signau, ein.

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