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Pflanzenschutz: Auf die richtige Düse kommt es an

An einem Infoanlass frischten Landwirte ihr Wissen in Sachen Pflanzenschutz auf. Erläutert wurde unter anderem die technische Aufrüstung von Feldspritzen.


von Salome Preiswerk-Guhl
Publiziert: 21.06.2019 / 11:45

Für den Laien macht es vielleicht den Eindruck, dass die Landwirtschaft einfach Pflanzenschutzmittel (PSM) gemäss Spritzplan einsetzt. Dem ist bei weitem nicht so. Einerseits hat die richtige Düsenwahl Einfluss auf den Pflanzenschutz. Andererseits kommt es auch auf den optimalen Zeitpunkt an: ideal sind 60 Prozent Luftfeuchtigkeit, zwischen 8 und 25 Grad Celsius, nicht über Mittag wegen der Thermik, nicht vor grossen Regenmengen und vor allem im richtigen Stadium der Kultur.

Pflanzenschutz ist auch eine Kostenfrage

Für die Bauern gelten die Grundsätze: Gezielter Pflanzenschutzmitteleinsatz mit optimaler Wirkung und möglichst wenig Risiko. Dazu beurteilt man die Lage wiederholt im Feld und entscheidet, ob eine Applikation überhaupt notwendig ist, ob die Bekämpfungsschwelle erreicht ist oder nicht. Zudem ist jeder Einsatz mit Mittelkosten sowie Arbeits- und Maschinenaufwand verbunden.

Am Weiterbildungsabend der Beratungsgruppe Birkwinken und Kemmental TG auf dem Betrieb der Familie Beerli nahmen über 80 Landwirtinnen und Landwirte teil. «Diese grosse Anzahl bestätigt uns, dass das Thema Gewässer- und Pflanzenschutz den Bauern nicht egal ist», berichtete Rolf Kuhn, Präsident der Kommission Landtechnik des Verbands Thurgauer Landwirtschaft.

Die Landwirtschaft ist sensibilisiert

Mittels Rapsöl wurde gezeigt, dass dem Umgang mit Spritzmitteln höchste Priorität beigemessen werden muss, damit keine Rückstände in die Kanalisation gelangen. Dazu zählt auch die exakte Bemessung der zu behandelnden Fläche, um Restbrühe zu vermeiden. Die Anwesenden wurden darauf sensibilisiert, im Bereich von Schächten und Drainagen vorsichtig mit PSM umzugehen.

Zudem gab es technische Tipps, wie man ältere Spritzen mit überschaubarem Aufwand technisch aufrüstet. Hermann Brenner, Pflanzenschutzberater am Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg, erklärte: «Es gibt Spritzbalken mit Flachstrahldüsen und Injektor-Düsen.» Flachstrahldüsen geben kleinere Tröpfchen ab, die Kultur wird quasi benebelt. Mit dem kleinsten Wind kann das Pflanzenschutzmittel jedoch abdriften. Die Injektor-Düse hingegen gibt grössere Tropfen ab, da ist das Abdriften weniger ein Problem.

Für die Teilnehmer war es nicht gänzlich neuer Stoff über Applikationstechnik und Auflagen zu Spritzmitteln. Weil sich der Stand der Technik und die Anwendung stetig weiterentwickeln, konnten alle profitieren.

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