Mykotoxin in Körnermais: Vorsicht bei der Fütterung

Die Körnermais-Ernte 2019 ist stärker als üblich mit Mykotoxinen belastet. Im Zweifelsfall sollte man sein Futter prüfen lassen.

Swiss granum schreibt in einer Medienmittteilung, bei der Untersuchung von 19 Sammelstellen schweizweit seien erhöhte Werte für Mykotoxine (Deoxynivalenol (DON), Zearalenon (ZEA) und Fumonisine (FUM)) gefunden worden:

  • DON wurde in jeder Probe nachgewiesen (im Durchschnitt mit 1,55 mg/kg). Somit ist das Belastungsniveau laut Swiss granum deutlich höher als von 2015 bis 2018 (zwischen 0,07 und 0,52 mg/kg)
  • Auch FUM und ZEA kamen im Körnermais mit Jahrgang 2019 in höherer Konzentration vor als in den Vorjahren.

Richtwerte je nach Tierart

Bei der Fütterung mit Mykotoxin-belastetem Körnermais gilt es die Richtwerte je nach Tierart zu beachten. Im Zweifelsfall wird geraten, den Körnermais untersuchen zu lassen, denn die Giftstoffe können die Tiergesundheit gefährden.

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