«Wir staunen über die Schönheit eines Schmetterlings, aber erkennen die Veränderung so selten an, durch die er gehen muss, um so schön zu werden.» Mit diesen Worten begrüsste Edith Camenzind, die Präsidentin der Schwyzer Bäuerinnenvereinigung, die 246 anwesenden Bäuerinnen und Landfrauen in der Markthalle in Rothenthurm und eröffnete die diesjährige Generalversammlung. Die Traktanden konnten zügig abgearbeitet werden. Der Jahresrückblick wurde von der Präsidentin interessant präsentiert. Das abwechslungsreiche Programm mit verschiedensten Kursen und Angeboten wurde sehr gut besucht.

Cornelia Bucheli trat zurück

Cornelia Bucheli gab nach sechs Jahren als Rechnungsrevisorin und neun Jahren als Vorstandsmitglied ihren Rücktritt bekannt. Sie wurde vom Vorstand wie auch von den Vereinsmitgliedern in dieser Zeit sehr geschätzt. Als ihre Nachfolgerin wurde Monika Grab-Städler, Rothenthurm, einstimmig in den Vorstand gewählt. Auch Ruth Reichmuth, Schwyz, welche neun Jahre als Rechnungsrevisorin im Verein tätig war, reichte ihre Demission ein. Mit Sara Bruhin aus Schübelbach wurde eine geeignete Frau für die Nachfolge gefunden.

30 Jahre als Ortsvertreterinnen im Einsatz

Präsidentin Edith Camenzind freute sich, dass sie an der diesjährigen GV wieder mehrere Personen ehren durfte. Im vergangenen Jahr hatten vier Frauen den Fachausweis Bäuerin abgeschlossen. Die anwesenden Angela Gwerder aus Ibach und Corina Krauer aus Galgenen/Kaltbrunn durften für diese Leistung ein Präsent entgegennehmen.

Helen Appert, Goldau, und Anita Hüppin, Wangen, die bereits 30 Jahre als Ortsvertreterinnen im Einsatz sind, durften von der Vizepräsidentin Luzia Dettling einen Frühlingsblumenkorb in Empfang nehmen.

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Bevölkerung über Biodiversitäts-Initiative informieren

Zum Abschluss wies die Präsidentin auf den Zentralschweizer Apfelwähen-Tag, der am 25. Oktober an vier Standorten im Kanton Schwyz durchgeführt wird, hin. Zudem erwähnte sie die bevorstehende Biodiversitäts-Initiative: «Es werden wieder alle gefordert sein, der Bevölkerung aufzuzeigen, was in der Landwirtschaft schon alles gemacht wird, damit das Stimmvolk am 22. September ein Nein in die Urne legt