Ziel der Zusammenarbeit sei es, Schweizer Landwirtinnen und Landwirten mit  innovativen und nachhaltigen Pflanzenschutzlösungen von crop.zone zu unterstützen und damit den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln zu reduzieren, heisst es in einer Mitteilung von Fenaco. Die Technologie für die elektrische Unkrautbekämpfung komme von crop.zone, während die Genossenschaft die Einführung auf den Schweizer Markt und die Anpassung der Methode an die hiesigen Bedingungen übernehmen soll. 

Interessierte Bauern werden laut Fenaco die Möglichkeit bekommen, die neue Technologie unter realen Bedingungen zu testen. 

Fenaco im Beirat von crop.zone

Im Rahmen des Kooperationsvertrags wird Michael Feitknecht, Leiter Pflanzenbau und Mitglied der Geschäftsleitung bei Fenaco, Teil des Beirats von crop.zone. Er werde das Start-Up in strategischen Fragen beraten. 

Im kommenden Frühjahr soll die Methode zur elektrischen Unkrautbekämpfung erstmals öffentlich in Aesch (Kanton Baselland) vorgeführt werden. 

So funktioniert's

Die Methode von crop.zone verbindet chemische und elektrische Unkrautbekämpfung. In einem ersten Schritt werden die Pflanzen mit einer leitfähigen Flüssigkeit behandelt. Diese ist gemäss crop.zone ungiftig und soll bio-kompatibel sein. Sie reduziere den elektrischen Widerstand in Blättern und Stämmen und ermögliche die Arbeit geringeren Mengen elektrischen Stroms. Zudem sei der Wirkungsgrad sei gegenüber anderen elektrischen Technologien höher. 

Die Anwendungsbreite betrage bis zu zwölf Meter. Mit einer Ausbringungsgeschwindigkeit von 4 km pro Stunde könne man rund drei Hektare pro Stunde behandeln. 

Aktuell laufen gemäss Fenaco am Forschungsinstitut für Biologischen Landbau FiBL Abklärungen dazu, ob die Methode auf für Bio zugelassen werden kann.