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Obstverband: "Die Keller sind übervoll"

An der Delegiertenversammlung des Schweizer Obstverbandes (SOB) blicken Präsident Bruno Jud und Direktor auf ein gutes Früchtejahr zurück.


Publiziert: 12.04.2019 / 11:25

"Die Vegetation lässt sich nicht beeinflussen" so der Präsident Bruno Jud an der Delegiertenversammlung des SOB. Die grosse Früchteernte letztes Jahr sei zwar erfreulich gewesen aber auch eine grosse Herausforderungen. Denn: "eine grosser Ertrag muss auch einen guten Absatz finden", erklärte der Präsident.

Besonders bei den Mostobst und Tafeläpfel mussten zusätzliche Anstrengungen bei der Vermarktung erfolgen. Die Mostereien waren bereit die Reserven zu erhöhen - 40 Prozent bei den Birnen und 20 Prozent der Äpfel.

Weiter beschäftigt die Obstproduzenten die folgenden vier Themen:

1. Mögliche Ernteausfallversicherung

2017 gab es erste Diskussionen über eine Versicherung im Falle von Ernteausfall. Der Bund sei damals nicht abgeneigt gewesen, wie Jud ausführt. 2018 war der Obstverband bestrebt, das Thema weiter zu forcieren und mit verschiedenen Akteuren zu besprechen. In der AP 22+ nun könne eine solche Versicherung verankert, ist sich Jud sicher.

2. Forschung beschäftigt

Die Reformen bei Agroscope haben auch die Obstproduzenten iritiert. Der Obstverband habe im vergangenen Jahre seine Botschaft deponiert: "Die Strategie, der Aufgabenkatalog und die Ziele für die Forschung muss erst ausgearbeitet werden, bevor über Standorte diskutiert werde" erklärt Bruno Jud.

Praxisnahe Forschung an Früchten mache nur Sinn, wenn sie an den relevanten Standorten erfolgten. Mit der Entscheidung des Bundes zur Zentralisierung büsse man an Infrastruktur ein. Hingegen habe die Forschung mehr Ressourcen zur Verfügung, was man positiv werte.

 

3. Brenner steigen aus

Die Flächenbeiträge beim Steinobst hätten im vergangenen Jahr zu Verunsicherung geführt. Nach intensiven persönlichen Gesprächen konnten diese Unsicherheiten jedoch geklärt werden, so Bruno Jud.

Per Ende 2018 stiegen zudem die Brenner aus dem Verband aus und gründeten einen neuen Verband. Damit habe man eine gelungene Integration aufgelöst. Die Verbände gehen getrennte Wege, den Austausch wolle man aber erhalten.

4. Pflanzenschutz-Initiativen bereiten Bauchschmerzen

"Das Thema Pflanzenschutz hat das ganze 2018 beschäftigt" so Bruno Jaud. Auf verschiedenen Ebenen kämpfe man gegen die Initiativen. Über Schweizer Bauernverband und ebenfalls über die IG Zukunft Pflanzenschutz. Diese geht spezifisch auf die Anliegen im Bereich Pflanzenbau ein.

Die Delegierten hiessen die statutarischen Geschäfte an der DV diskussionslos gut. Die Mitglieder Werner Bosshard, Iwan Hugerbühler, Jürg Stacher und Augustin Mettler wurden für ihre Arbeit bedankt und verabschiedet.

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