Schlachtschweine: 10 Rp. Preisaufschlag bei den Schlachtschweinen auf Fr. 4.20 pro kg Schlachtgewicht (SG). Schlachtschweine sind gesucht, daher war der Aufschlag (fast) unbestritten. Die Produzenten freuen sich über den Aufschlag nach zweijähriger Durststrecke mit tiefen Preisen.

Ferkel: Minus 20 Rp. je kg lebend auf aktuell noch Fr. 6.30 für 20 kg schwere Jager ab Stall. Bei den QM- und IPS- Mastjagern stehen gemäss den Meldungen vom Handel und Vermarktern gut mittlere Angebote einer mittleren bis gut mittleren Nachfrage gegenüber. Es bestehen mehrheitlich kleine Angebotsüberhänge.

Bankvieh: Weil Kühe Mangelware sind profitiert das Bankvieh. Verarbeiter schlachten vermehrt Muni, Ochsen und Rinder. Weil dadurch die Nachfrage gestiegen ist, konnte ein Preisaufschlag von 10 Rp. realisiert werden. Muni und Ochsen gelten neu Fr. 8.80 und Rinder Fr. 8.70 pro kg Schlachtgewicht.

Verarbeitungsvieh: Das Kuhangebot ist weiterhin mangelhaft. Den Verarbeitern fehlen teilweise die Kühe. Nebst dem knappen Angebot auf dem Markt kommt hinzu, dass Kühe wegen der Alpsaison zurückgehalten werden. Auf den Märkten werden Kühe teilweise massiv überzahlt. Der QM Basispreis steigt um 20 Rp. auf Fr. 8.20. Eine Beruhigung der Nachfrage ist nicht in Sicht.

Kälber: Verarbeiter melden, dass Kälber weiterhin unter Druck sind und der Proviande Preise von Fr. 11.90 pro kg Schlachtgewicht nur teilweise realisiert werden kann. Produzenten hoffen nun auf Preisaufschläge.

Tränkekälber für die Mast: Die Wochenpreise Woche 21 steigen plus 10 Rp. auf Fr. 10.80 für Tränker AA und plus 10 Rp. auf Fr. 4.70 für A-Tränker. Das Angebot ist weiterhin knapp bei guter Nachfrage. Weiterhin wird auf dem Markt der Basispreis überboten, in der Woche 20 um bis zu 38 Rp. je kg lebend.

Schafe: Die Nachfrage nach Schweizer Schaffleisch ist weiterhin gut. Es konnte ein Preisaufschlag um 40 Rp auf Fr. 12.200 für Lämmer T3 franko Marktplatz oder Schlachthof generiert werden.

                              

 

BauernZeitung