Der Fischereiverband hatte 2009 seine Initiative "Lebendiges Wasser" zurückgezogen, nachdem das Parlament mit einem Gegenvorschlag den Anliegen entgegen gekommen war. Umso grösser sei nun die Enttäuschung darüber, dass Landwirtschaftskreise seit 2010 versuchten, die Gewässerschutz-Gesetzgebung zu unterlaufen und aufzuweichen, heisst es im aktuellen Newsletter des SFV.

Kein Verständnis zeigt der Verband auch für den knappen Entscheid der vorberatenden Kommission des Ständerats, die per Stichentscheid eine Motion aus dem Nationalrat zur Annahme empfiehlt, die auf eine Lockerung abzielt. Dies wäre ein Wortbruch gegenüber den Fischern und würde die Verlässlichkeit und Glaubwürdigkeit des Parlaments in Frage stellen, so der SFV.

lid