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Landwirtschaft: Anzahl Lernende sinkt um fast 10 Prozent

Der Aufwärtstrend bei den Lernendenzahlen im Berufsfeld Landwirtschaft setzt sich nicht fort. Sie sind im Vergleich zum Vorjahr um 339 Personen gesunken, das entspricht fast zehn Prozent.


Publiziert: 31.10.2019 / 11:53

Total sind derzeit fast 3250 Personen in einer Ausbildung im Berufsfeld Landwirtschaft, wie die Organisation der Arbeitswelt (OdA) AgriAliForm am Donnerstag mitteilt.  Knapp 90 Prozent davon werden Landwirt oder Landwirtin, die anderen verteilen sich auf die Spezialberufe in den Sparten Weinbau, Obstbau, Gemüse und Geflügel. Je nach Beruf seien die jährlichen Schwankungen der Lernendenzahlen zwar mehr oder weniger gross, aber im Mittel über die letzten acht Jahre konstant. Das gelte gleichermassen für die zweijährige Attestausbildung zum Agrarpraktiker.

Der Rückgang von fast 10 Prozent beunruhigt die OdA AgriAliForm also noch nicht: Um einen Trend auszumachen, müsse ein längerer Zeitraum betrachtet werden, heisst es in der Mitteilung. Unter dem Strich sei die Entwicklung seit der Bildungsreform 2009 positiv.

Negativ-Schlagzeilen demotivieren

«Allerdings die negativen Schlagzeilen, welchen die Branche in den letzten Monaten ausgesetzt ist, nicht gerade förderlich für die Motivation der Jugendlichen», warnt die Organisation. Genügend gut ausgebildete Berufsleute mit den richtigen Kompetenzen zu haben, bleibe also weiterhin eine Herausforderung. Die Zukunftsperspektiven seien aber sehr gut und die Weiterbildungsmöglichkeiten zahlreich.

Künftige Herausforderungen

Auch in der Landwirtschaft dreht sich die Welt weiter und die Anforderungen an die künftigen Berufsleute sind nicht mehr die gleichen als noch in der
Generation der Eltern. Und das gilt längst nicht nur für die Produktionstechnik und den technischen Wandel mit der Digitalisierung. Auch die Anforderungen und Erwartungen der Gesellschaft seien völlig andere, schreibt die OdA AgriAliForm. Stichworte sind hier, um nur wenige zu nennen, Nachhaltigkeit, Ernährungstrends und Superfood.

Die Bildungspläne werden alle fünf Jahre revidiert. Dabei werden laut Mitteilung Naturnahe Produktion sowie agrarpolitische, betriebswirtschaftliche und
verkaufsorientierte Aspekte werden immer wichtiger.

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