6 Tipps für die Gülleausbringung

Ab dem 1. Januar 2024 wird der Schleppschlauch obligatorisch. Hier ein paar Tipps, wie Sie mit den emissionsmindernden Ausbringverfahren noch effizienter arbeiten können.

  1. Auch mit emissionsmindernden Ausbringtechniken nur bei optimalem Güllewetter fahren!
  2. Wenn die Lagerkapazität vorhanden und die Transportdistanz gering ist, Gülle mit Wasser verdünnen. Das macht Gülle fliessfähiger und erhöht die N-Effizienz. Bei früher Ausbringung kann damit ein Mehrertrag erzielt werden (Versuche Agroscope/Agridea).
  3. Möglichst tiefe Ablage der Gülle: weniger Emissionen, mehr Ertrag, saubereres Futter.
  4. Auch mit Schleppschlauch möglichst früh güllen, da bei späterer Ausbringung das Risiko der Futterverschmutzung steigt.
  5. Im Frühling (dicke Wintergülle): Mit Wiesenegge nach Gülleausbringung fahren, wenn möglich quer zu den Mädli.
  6. Im Stall kurz geschnittenes Stroh/Häckselstroh/Strohpellets einsetzen. Bezüglich Mädli-Bildung ist separierte Gülle ebenfalls sehr günstig, allerdings führen die bei der Separierung anfallenden Feststoffe zu erhöhten Lachgas-Emissionen.

Quelle Arenenberg

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