Karl Feierabend wollte vor über 30 Jahren auswandern und ein neues Leben als Grossfarmer anfangen. In der Dominikanischen Republik versprach ihm eine dubiose Makler-Firma das Blaue vom Himmel. Also investierte er sein ganzes Vermögen in einen riesigen Betrieb. Ein Jahr später machte er Pleite, blieb aber dort, schlug sich mehr schlecht als recht als karibischer Kleinbauer durch und heiratete seine Frau Marina und hatte vier Söhne mit ihr.

Söhne lernen die Schweiz kennen

Als Karl Feierabend vor 13 Jahren starb, schlugen seine Söhne den umgekehrten Weg ein und reisten in die Schweiz in den Kanton Uri, wo ihre Tante lebt. Dort versuchten sie, mit der ungewohnten Umgebung zurechtzukommen. Die Feierabend-Brüder fanden Arbeit, verliebten sich und wurden selbst Väter. Nach Rancho Arriba, in das kleine Dorf, in dem sie aufgewachsen waren, reisten sie nur noch in den Ferien.

Carlos geht zurück in die Karibik

Im jüngsten Film über die Feierabends erzählen die Reporter Christoph Müller und Simon Christen mit reichhaltigem Archivmaterial die ganze Geschichte noch einmal. Der erste Sohn Carlos zieht es nun zurück in die Karibik. Zusammen mit Samira Ragotti, seiner Partnerin, möchte er dort die inzwischen verlassene Farm seines Vaters wiederaufbauen. Ob Samira Ragotti ihr Leben in der Schweiz wirklich eintauschen will gegen einen Neuanfang im Hinterland der Dominikanischen Republik, ist allerdings unklar. Eine Reise in Carlos Heimat soll ihr helfen, sich zu entscheiden.

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Mehr zur Sendung:

«SRF DOK: Kari und seine Söhne – Die Geschichte der Familie Feierabend» wird ausgestrahlt am Donnerstag, 23. Dezember 2021 um 20.05 Uhr auf SRF 1.

Wollen Sie schon mal reinschauen? Hier gehts zum Trailer von SRF.

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