«Kleines Flurnamenbuch für Wandernde»
Roland Hofer
Weber Verlag, 2026
216 Seiten
Fr. 29.–.
Flurnamen benennen unter anderem kultiviertes Land, Berge, Täler, Felsen oder Wälder. Dabei entstammen sie meistens dem alltäglichen Wortschatz. Häufig handelt es sich jedoch um Wörter, die heute nicht mehr gebräuchlich sind. So steckt etwa im Ortsnamen «Affoltern» ein altes Wort für Apfelbaum.
Zudem können Flurnamen auch etwas über die jeweilige Land- und Alpwirtschaft erzählen. Ein «Bifang» etwa bezeichnete einst eine Einzäunung, beispielsweise von Ackerland zum Schutz gegen Weidevieh. Manche Namen lassen ihre Herkunft lediglich erahnen. So weist etwa «Rossmörder» auf harten Boden hin, auf dem sich die damals pflugziehenden Tiere abquälen mussten.
Stundenlang stöbern
Wer interessiert an Flurnamen ist und wissen möchte, welche Bedeutungen womöglich dahinterstecken, kann im «Kleinen Flurnamenbuch für Wandernde» stundenlang stöbern. Der Autor geht auf eine Vielzahl von Beispielen ein, die auf Wanderungen und Streifzügen durch Berg und Tal (oder auch nur auf der Karte) zu finden sind. Dabei liegt die Auswahl schwerpunktmässig auf dem Kanton Bern. Ein Glossar sowie zahlreiche Fotos runden das Werk ab.
