Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 12:00 Uhr und
13:30 - 17:00 Uhr

 

Die grösste Schweizer Trachtenstube soll weiterleben

Vier engagierte Frauen wollen den grossen Fundus der Bernerin Annemarie Burri übernehmen. Damit das gelingt, sind jedoch Spenden nötig.


 

Seit über einem Jahr lähmt Corona das kulturelle Leben in der Schweiz. Auch die Aufträge für Trachtenschneiderinnen oder Trachtenverleihe sind eingebrochen. Vier Frauen glauben an die Wiederkehr besserer Zeiten. Sie wollen trotz der schwierigen Situation ein Stück Tradition vor dem Verschwinden bewahren und gemeinsam den grössten Trachtenverleih der Schweiz übernehmen.

Die schwierige Suche nach einer geeigneten Nachfolge

Die Trachtenstube von Annemarie Burri gilt weit über das Bernbiet hinaus als Institution in Sachen Trachten. In ihrem Daheim im bernischen Wabern beherbergt die Mutter der bekannten «Schlangenfrau» Nina Burri einen wahren Schatz an Trachten und Trachtenbestandteilen, nicht nur aus dem Kanton Bern sondern aus der ganzen Schweiz. Ihre Kleider hat sie schon für Staatsempfänge und repräsentative Aufgaben im Ausland zur Verfügung gestellt und regelmässig die Ehrendamen an Eidgenössischen Schwing-, Jodler- und Musikfesten ausgestattet. Doch nach 35 Jahren intensiven Wirkens möchte sich die 78-Jährige aus dem Geschäft zurückziehen. Tochter Claudia Burri ist zwar Mitinhaberin der Trachtenstube und kümmert sich als Juristin um alles Administrative und die Buchhaltung, und auch Schlangenfrau Nina Burri hilft im Familienbetrieb im Bereich Marketing, Werbung und Social Media mit. Für beide Töchter kommt die Übernahme jedoch nicht in Frage, da dies jemand vom Fach sein müsse, der sich auch mit dem Nähen der Trachten auskennt. Dies erklärt Nina Burri gegenüber der BauernZeitung bei einem zufälligen Treffen. Nun ist eine Nachfolge in Sicht.

Vier Oberländer Frauen wollen helfen

Vier Familienfrauen aus dem Berner Oberland wollen gemeinsam den Fundus an einem neuen Standort erhalten. Wegen der schwierigen Corona-Zeit fehlt es jedoch an finanziellen Mitteln. Eva Orsinger, Jrene Burkhalter-Zaugg und Marianne Gnägi-Balmer sind bernisch diplomierte Trachtenschneiderinnen; Kathrin Kohler-Ingold befindet sich noch in Ausbildung dazu. Viel Herzblut sei nötig für das Führen der Trachtenstube und genau dieses Herzblut würden die vier Frauen mitbringen, betont Nina Burri. Die sieben Frauen haben gemeinsam die IG Berner Tracht gegründet, welche nun mittels Videobotschaft auf Spendensuche ist, um die angestrebte Summe von 250 000 Franken zusammenzubekommen. Der Betrag wird für die Übernahme des grossen Trachtenfundus sowie die Umbauarbeiten am neuen Standort der Alten Kammgarnspinnerei in Interlaken benötigt.

Frisurenwettbewerb

Nebst einer gut sitzenden Tracht ist auch eine passende Frisur wichtig. Anlässlich des Tages der Tracht vom 6. Juni hat die BauernZeitung daher einen Wettbewerb mit dem Motto Haarpracht und Tracht lanciert. Bilder zum Thema können bis 27. Juni an die Redaktion geschickt werden. Mitmachen lohnt sich, es gibt tolle Preise zu gewinnen. 

Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Tag der Tracht: Diese Haarpracht passt zur Tracht
07.06.2021
Am Tag der Tracht, am 6. Juni, ziehen wir die Tracht an. Noch schöner sieht es aus, wenn die Frisur dazu passt. Ein paar Tipps für Flechtfrisuren inklusive Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
Artikel lesen
«Mein Markenzeichen sind geflochtene Haare», sagt Cheyenne Michel. Die zierliche, junge Frau holt Bürsten, Kämme, Sprays und weiteres «Werkzeug» aus ihrer Tasche. Es sind alles Dinge, die sie benötigt, um langes Haar hübsch zu frisieren. Sie selber trägt ihr eigenes, das schulterlang und blond ist, bei der Arbeit meist geflochten. Ihre Kundinnen hingegen haben oft einen bestimmten Grund, weshalb ...
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!
Folgen Sie uns