Agrarpolitik
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Hühner und Schweine sollen wieder tierische Eiweisse erhalten
Allesfressende Nutztiere in der Schweiz sollen wieder mit aus Schlachtabfällen gewonnenen Eiweissen gefüttert werden dürfen. Nach dem Nationalrat hat am Montag auch der Ständerat zwei Motionen mit diesem Ziel gutgeheissen.LesenStänderat will Hobbygärtnern giftige Pestizide entziehen
Im Privatgarten sollen nur noch Substanzen angewendet werden dürfen, die nicht toxisch sind und dies nur in kleinen Verpackungen. Der Ständerat hiess eine entsprechende Motion gut, die nun an den Nationalrat geht.LesenRäte wollen Lämmerschwänze nur noch mit Betäubung kupieren
Lämmern soll der Schwanz nicht mehr ohne Schmerzausschaltung kupiert werden dürfen, selbst unmittelbar nach der Geburt nicht. Das Parlament verlangt vom Bundesrat, die Tierschutzverordnung entsprechend anzupassen.LesenNestlé und IP-Suisse werben gemeinsam für regenerative Landwirtschaft
An einem Anlass im Zürcher Weinland haben zwei ungleiche Partner zueinander gefunden. Der CEO von Nestlé sah sich auf einem IP-Suisse-Hof um und will das Grossunternehmen vermehrt Richtung Nachhaltigkeit trimmen.Lesen«Wir wollen die Landwirtschaft nicht spalten»
Die Schweizer Bergheimat fordert längerfristig eine eigene Bio-Ausbildung für angehende Landwirte und Landwirtinnen. Für Petra Sieghart, Bildungsverantwortliche beim Schweizer Bauernverband, wäre das «keinenfalls erwünscht».Wie viel Bio gehört in die landwirtschaftliche Grundbildung?
Beim Entscheid über den Bio-Anteil in der Lehre gehen die Ansprüche auseinander. Die Schweizer Bergheimat fordert mindestens zwei Fachrichtungen und längerfristig eine eigene Ausbildung. Bio Suisse will auf jeden Fall eine Fachrichtung.«Bildungspläne sind träge Kompromisse»
Der Klimawandel ist sichtbar und spürbar geworden. Die Zeit drängt, die angehenden Berufsfachleute der grünen Branche darauf vorzubereiten. Für Lukas Kilcher, Leiter Ebenrain, Zentrum für Landwirtschaft, Natur und Ernährung in Sissach, kommt bei dieser Frage der Bildung eine wichtige Rolle zu.VMMO fordern einen sofortigen Stop von Milchimporten für Billigkäse
Die Organisation Vereinigte Milchbauern Mitte-Ost (VMMO) zeigen sich enttäuscht über die ablehnende Haltung der WAK-S zur Motion Salzmann und hoffen, dass die Mitglieder des Ständerates in der Sommersession mehr Verständnis für die Anliegen der heimischen Milchwirtschaft zeigen und die Motion unterstützen.LesenMehr Anerkennung für das politische Engagement der Jungen
Hat die Landwirtschaft ein Nachwuchsproblem in Politik und Verbänden? Stefanie Giger, Redaktionsleiterin Ostschweiz, geht der Frage auf den Grund, woran es liegt, dass das Interesse der Jungen, sich in Politik und Verbänden zu engagieren, tief ist.Die Pflanzenschutz-Verordnung steht – aber das Merkblatt fehlt
Die neuen Auflagen für Pufferstreifen gelten ab 2023. Neu ist, dass die Abschwemmauflagen ab 2023 auch zu entwässerten Strassen und Wegen eingehalten werden müssen. Ebenfalls neu ist, dass bei Spe3-Auflagen immer mindestens ein Abschwemmpunkt zu erfüllen ist. Aber was Spezialfälle betrifft, sind viele Fragen nicht geklärt.Meistgelesen
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