Thema: Weide

Worauf ist bei der Umstellung auf das Winterhalbjahr bei Kleinwiederkäuern zu achten?
Das Weidegras verändert sich im Lauf der Vegetationsperiode. Das Einstallen vor dem Winter ist ein guter Zeitpunkt, um die Tiere auf ihren Gesundheitszustand zu überprüfen.
Thyra kam mit einem schönen Kuhkalb nach Hause
Die BEA-Kuh Thyra von Christoph Bärtschi aus Utzigen brachte kürzlich auf der Weide ein Kuhkalb auf die Welt.
Nach der Weidesaison braucht der Grasbestand Aufmerksamkeit
Die Grasnarbe auf den Weiden hat während der Weidesaison gelitten. Insbesondere das Wetter, der nasse Frühling sowie der trockene Sommer, beanspruchten den Bestand. Nun sind Pflegemassnahmen angesagt, damit für 2024 qualitativ hochwertige Weidebestände heranwachsen können.
Die Wirkung der Kuh auf das Klima ist umstritten
Die Milchwirtschaft ist vom Klimawandel betroffen. Es brauche effizientere Systeme, um die negativen Auswirkungen abzufedern. Aber die Kuh sei keine Klimakillerin, wurde am ZMP-Polittreffpunkt betont.
Wenn die Platten-Herbometer-Messungen ein negatives Wachstum ergeben
Nach den Niederschlägen wächst das Gras auf den Weiden. Je nach Bodenart und Niederschlagsmenge sind die Unterböden jedoch immer noch trocken, wodurch der Oberboden durch die wiederholte Hitzeperiode wieder austrocknet.
Vergandung der Alpen: «Wenn wir die Alpen nicht mehr pflegen, verlieren wir sie»
Um die Vergandung der Alpen zu bekämpfen, braucht es genügend Wiederkäuer im Sömmerungsgebiet und Personal, das Weiden pflegt. Selina Droz vom Schweizerischen Alpwirtschaftlichen Verband und Sandro Michael vom Bündner Bauernverband erklären, welche Schwierigkeiten dabei auftauchen.
Weidemanagement: Übernutzt sind die Weiden schnell, saniert nicht
Werden Gräser vor dem Ende der sogenannten Rückzahlzeit genutzt, führt das langfristig zum Absterben und somit zum dauerhaften Verlust von Ertrag und Qualität. Es gibt Techniken, um dies zu verhindern.
Mangelt es an Weidefutter, verschafft eine Ausnahmeregelung Abhilfe
Im Kanton Solothurn kann der Weidegang in begründeten Fällen durch Auslauf im Laufhof ersetzt werden. Ein Vermerk im Auslaufjournal ist zwingend.
Heikle Fresser auf der Alp
Auch auf der Alp ist die Unkrautbekämpfung nötig. Dazu gehört auch, die Verbuschung zu verhindern. Moderne Nutztierrassen haben ein selektives Fressverhalten. Das ist weniger hilfreich bei der Unkrautbekämpfung. Ein zuverlässiger Unkrautbekämpfer und Entbuscher sind vor allem Geissen.
Sorghum beweiden lassen? Ein Praxisbericht aus der Romandie
Landwirtin Sabine Bourgeois Bach aus Carrouge baut seit drei Jahren Sorghum an. Dieses wird ihren 160 Milchkühen als Rotationsweide zur Verfügung gestellt. Bisher hat sie gute Erfahrungen damit gemacht.