Thema: Milchpreis

Warum unsere Welt nicht in Basel enden darf
Trotz unsichererer Weltlage versuchen die grossen Konzerne bereits wieder die Produzentenpreise zu drücken. Doch die Zeiten des grenzenlosen Überschusses sind vorbei und die Landwirte dürfen ihre Produkte mit neuem Selbstbewusstsein vermarkten, findet Redaktorin Daniela Joder.
ZMP: Hugo Jung und Christian Troxler sind nominiert
Die beiden Luzerner Milchbauern stehen an der kommenden Delegiertenversammlung zur Wahl in den Vorstand der Zentralschweizer Milchproduzenten.
50 841 Tonnen weniger Milch wurden im vergangenen Jahr produziert
In der Schweiz halten immer weniger Landwirte Milchvieh. Die verbleibenden Betriebe bauen hingegen ihre Produktion weiter aus.
Bei Basimilch helfen Konsumenten bei der Mlichverarbeitung mit
Basimilch ist eine Projekt der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi), setzt auf faire Preise und bezieht die Kunden in die Produktion mit ein. Für Landwirt Fabian Brandenberger war die Solawi ein gangbarer Weg zu gedeckten Produktionskosten.
Weltmarkt dämpft die Stimmung: Molkereimilchpreise sinken
Seit Juli 2022 hat der B-Richtpreis mehr als 11 Rappen verloren. Das schlägt auf den Molkereimilchpreis. Je höher der Anteil A-Milch des Abnehmers ist, desto geringer ist die Einbusse der Lieferanten.
Ein forschender Blick auf den internationalen Milchmarkt und seine Zukunft
Ein Agroscope-Team beschreibt die aktuelle Lage auf dem globalen Milchmarkt und versucht einen Blick in die Zukunft der globalen Entwicklung. Prognosen sind aber schwierig.
«Wir nehmen den Migros-Chef beim Wort: Margen offenlegen!»
Nachdem Migros und Coop ihre Umsatzzahlen und weitere Preissteigerungen in den Läden publiziert haben, macht Uniterre auf die Lage der Produzent(innen) aufmerksam. Dort sähen die Aussichten weit weniger blendend aus.
«Die Expansion in die orangen Grossverteiler ist uns noch nicht gelungen»
Werner Locher, Präsident der Genossenschaft Faire Milch Säuliamt, zieht fünf Jahre nach der Lancierung von «Di fair Milch Säuliamt» Bilanz. Ein grosses Ziel bleibt, die Milch über die Region hinaus bekannt zu machen und den Gedanken von fair bezahlter Milch in die Stadt zu tragen.
«Die Milchpreisbildung ist sehr intransparent – ganz im Interesse der Milchindustrie»
Die Basisorganisation für einen fairen Milchmarkt kritisiert, dass in Publikumsmedien steigende Ladenpreise für Milchprodukte auf höhere Produzentenpreise zurückgeführt werden. Was ausbezahlt werde, sei z. T. sogar im Sinken begriffen.
In Frankreich gibt es zu viel Biomilch
Die Biokrise in den Nachbarländern macht auch vor dem französischen Milchmarkt nicht halt: Dort wird Medienberichten zufolge ein grosser Teil der Biomilch aufgrund von gesunkener Nachfrage konventionell vermarktet.