Thema: Agrarpolitik

Neue Initiative betrifft vor allem Geflügel- und Schweinehalter
Mit dem Hauptargument, die Schweiz sei in Sachen Lebensmittel zu 50% vom Ausland abhängig, startet Franziska Herren heute mit der Unterschriftensammlung für die lancierte «Initiative für eine sichere Ernährung». Ihre Hauptforderung: Die pflanzliche Produktion soll ebenso stark gefördert werden wie die tierische. Christian Oesch von den Futtermittelfabrikanten kreidet einige Aussagen an.
Bäuerinnen: Wie steht es um Lohn und soziale Absicherung? Eine Umfrage soll das klären
Wie steht es um die Entlöhnung und soziale Absicherung von (Ehe)-Partnerinnen, die auf einem Bauernhof mithelfen? Eine Umfrage der HAFL soll mehr Licht ins Dunkel bringen – dafür werden noch Teilnehmende gesucht.
Rochade in der Geschäftsleitung des Schweizer Bauernverbandes SBV
Der Schweizer Bauernverband SBV stellt seine Geschäftsleitung neu auf. Mit einer Rochade hat SBV-Direktor Martin Rufer mehrere Stellen umbesetzt und neue Organisations-Einheiten gebildet. Dazu gehört neu ein Stab für Gremien/Mitglieder/Sonderprojekte (der nicht zur Geschäftsleitung gehört), den Raphael Zwahlen leiten wird. Die Änderungen gelten ab Dezember 2023.
Wer die Gegenwart geniesst, hat in Zukunft eine wundervolle Vergangenheit
Vreni Zurbrügg schreibt in ihrer Kolumne über den allgegenwärtigen Drang hin zu mehr Effizienz und bezweifelt, dass solche Bestrebungen im Berggebiet ihr Ziel erreichen.
Karin Keller-Sutter: «Frau-Sein allein ist noch kein Programm»
Der Bäuerinnen- und Landfrauenverband lädt ins Bundeshaus und bringt sogar Bundesrätin Karin Keller-Sutter auf die Bühne.
Streit um den Nutri-Score: «Faktisch eine Abstrafung für Schweizer Naturprodukte»
Konsumenten sollen auf einen Blick Produkte vergleichen können, so das Ziel des Nutri-Score. Doch es regt sich Widerstand – Lebensmittel seien keine Waschmaschinen und Manches werde faktisch abgestraft, wurde im Parlament argumentiert.
Jetzt wird die biologische Schädlingsbekämpfung rechtlich deblockiert
«Ich möchte, dass Kirschtorten weiterhin mit Zuger Kirschen gebacken werden können», so Ständerat Peter Hegglin. Eine Änderung im Landwirtschaftsgesetz soll dazu beitragen.
Das Klimaschutzgesetz wird am 18. Juni 2023 mit grosser Sicherheit angenommen
Am 18. Juni 2023 findet die Volksabstimmung über das Klimaschutzgesetz statt – das wahrscheinlich angenommen wird. Das ist gut für Hausbesitzer und Industrie sowie Unternehmen, die vom Bund 4 Milliarden Franken erhalten, aber auch für die Schweizer Landwirtschaft. Darum sagt auch der Schweizer Bauernverband SBV – gegen einzelne Stimmen von SVP-Mitgliedern – Ja zum Klimaschutzgesetz.
Abschwemmung und Drift: Jetzt heisst es, Punkte sammeln
Verschärfte Auflagen sorgen dieses Jahr für viele offene Fragen. Flurgänge wie am Dienstag, 30. Mai in Wädenswil bringen Klarheit. Die verschärften Bestimmungen gelten ab 2023, sanktioniert werden Verstösse aber erst nächstes Jahr. Markus Hochstrasser von der Fachstelle Pflanzenschutz des Kantons Zürich hat sich mit der Thematik befasst und für die landwirtschaftliche Praxis umsetzbare Wege gefunden.
Neue Siedlungen fressen jährlich eine Fläche von 700 Hektaren auf
Über 36% der Siedlungsfläche liegt heute ausserhalb der Bauzone. Dies müsse aber zu einem grossen Anteil mit landwirtschaftlichen Gebäudearealen begründet werden, heisst es im Bericht des Bundesamts für Raumentwicklung.