Thema: Agrarpolitik

Einkaufstourismus: Freigrenze für Wareneinfuhr soll bei 300 Franken bleiben
Die Freigrenze für die Wareneinfuhr aus dem Ausland soll weiterhin bei 300 Franken liegen. Die zuständige Ständeratskommission hat einer Standesinitiative des Kantons Thurgau ihre Zustimmung nicht gegeben.
Ständeratskommission macht Druck beim Grundwasserschutz
Die Wirtschaftskommission des Ständerats (Wak) lässt sich bei der Trinkwasser- und bei der Pestizidinitiative alle Optionen offen. Sie will zunächst abwarten, welche Massnahmen zum Schutz des Grundwassers im Rahmen der Agrarpolitik ab 2022 (AP22+) beschlossen werden.
Zentralschweizer Milchproduzenten nehmen die AP 22+ unter die Lupe
Am 10. Polittreffpunkt der Zentralschweizer Milchproduzenten (ZMP) wurde nicht nur über die künftige Agrarpolitik diskutiert, sondern auch über die Rolle der Konsumenten.
Metzger: keine Lohnanpassungen per 2020, dafür Gesamtarbeitsvertrag 2021
Für das Jahr 2020 soll der Lohn im Metzgereigewerbe nicht angepasst werden. Vielmehr will man sich auf einen neuen Gesamtarbeitsvertrag fokussieren und die Branche attraktiver machen.
Emmi-Tochter schliesst sich in Chile mit Konkurrenten zusammen
Der Milchverarbeiter Emmi verstärkt seine Präsenz in Lateinamerika. Die chilenische Tochter Surlat soll mit dem Mitbewerber Quillayes zusammengeschlossen werden und danach unter dem Namen Quillayes Surlat auftreten. Die neu gegründete Firma werde zur Nummer vier im chilenischen Milchmarkt mit einem kombinierten Umsatz von rund 170 Millionen Franken.
SAB: Gegen Initiativen und neue Berufsanforderungen
Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete (SAB) will die Berglandwirtschaft stärken. Deshalb fordert sie Korrekturen bei der Agrarpolitik 2022. Zudem lehnt sie die Trinkwasser- und die Pestizidinitiative ab.
Petition für sofortigen Marschhalt zu Mercosur-Abkommen
Über 65'000 Personen haben eine Petition unterschrieben, die umgehend einen Marschhalt beim Mercosur-Abkommen verlangt. Die Petition wurde am Donnerstag der Bundeskanzlei in Bern übergeben. Das Abkommen sei ökologisch und ethisch unverantwortlich.
SBLV: Co-Geschäftsführerin Colette Basler geht
Nach sehr kurzer Zeit gibt es bereits wieder einen Wechsel in der Geschäftsleitung der Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbands (SBLV). Co-Geschäftsführerin Colette Basler verlässt den Verband nach gut eineinhalb Jahren.
Biodiversität: WWF präsentiert Vorschlag für schweizweite Vernetzung
Mit dem Bericht «Ein Netz für die Biodiversität» hat der WWF einen detaillierten Vorschlag ausgearbeitet, wie die Biodiversitäts-Ziele der Schweiz erreicht werden könnten. Zentral dabei sei ein nationales Netz von Schutzgebieten.
Keine schriftliche Deklaration am Marktstand
Der Bundesrat hält die heutige Deklarationspflicht auf Marktständen für genügend. Auf eine schriftliche Angabe des Produktions-Lands will er verzichten.