Thema: Agrarpolitik

Andreas Keiser, HAFL, zur Agrarpolitik: «Besser gezielt als gar nicht spritzen»
Die geplanten agrarpolitischen Reformen im Ackerbau sind nicht zielführend. Moderne Technologien, die Ressourceneffizienz oder auch die integrierte Produktion würden ausser Acht gelassen, zeigt sich Andreas Keiser von der HAFL in Zollikofen BE ernüchtert.
Erhitzte Gemüter: Russland soll Schuld an Erdgaskrise sein
Momentan steigen die Gaspreise in Rekordhöhe. Das schlägt sich auch auf die Düngerpreise nieder, die aus dem Rohstoff Erdgas hergestellt werden. Russland hat Experten zufolge seine Finger im Spiel.
Schweizer Zuckerrüben-Anbau bekommt vom Parlament eine Schonfrist bis 2026
National- und Ständerat stimmen den Stützungsmassnahmen für den Schweizer Zuckerrüben-Anbau zu. Mit gesicherten Einzelkulturbeiträgen und einem moderaten Grenzschutz – beides befristet bis 2026 – erhält die Branche jetzt Planungssicherheit und faire Marktbedingungen gegenüber dem importierten Zucker. Sie muss dafür den Zuckerrüben-Anbau ökonomischer und ökologischer zu gestalten.
Parlament stimmt Stützungsmassnahmen für Schweizer Zucker definitiv zu
Gesicherte Einzelkulturbeiträge und moderater Grenzschutz geben der Zuckerbranche Planungssicherheit. Damit gewinne man vor allem Zeit, um den Anbau sowohl ökologischer als auch ökonomischer zu gestalten.
Bio Suisse und FiBL fokussieren sich auf eine klimaneutrale Bio-Landwirtschaft
Bio Suisse und das Forschungsinstitut für biologischen Landbau FiBL fokussieren sich auf eine klimaneutrale Bio-Landwirtschaft. 14 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen in der Schweiz «produziert» die Landwirtschaft. Eine Vorstudie soll zeigen, wie eine Reduktion möglich ist.
Massnahmen gegen die ungenügende Raumplanung
Gesamtschweizerisch nimmt die Bautätigkeit ausserhalb des Baugebiets zu. Trotz einer im Raumplanungsgesetz verankerten Trennung von Bauzone und Nichtbauzone.
Schweizer Nutztier-Schutz funktioniert – in der EU ist es dagegen ein Nutztier-Elend
Nutztier-Haltung und Nutztier-Schutz müssen streng kontrolliert werden. Das funktioniert in der Schweiz und auch im benachbarten EU-Land Österreich gut. In den anderen 26 EU-Ländern ist es dagegen eher ein Nutztier-Elend, vor allem bei den Tiertransporten.
Parlament verlangt Förderung von lokalen Früchten und Gemüsen
Aus gesundheitlichen Gründen und für den Klimaschutz soll der Konsum von einheimischem Obst und Gemüse gefördert werden. Das Parlament sieht im Gegensatz zum Bundesrat Handlungsbedarf.
Konsens statt Konfrontation?
Die Abstimmungskampagne zu den Agrar-Initiativen im vergangenen Juni verlief polarisierend und wurde hart geführt. Gibt es die Möglichkeit, künftig konsensorientierter miteinander umzugehen? Dem Thema «Konsens statt Konfrontation» widmete sich das Podiumsgespräch an der LID-DV.
In der Schweiz gibt es keine «Massentierhaltung» – Editorial von Jürg Vollmer
In der Schweiz gibt es keine Massentierhaltung. Deshalb plädiert «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer schon ein Jahr vor der Abstimmung zur Massentierhaltungs-Initiative MTI dafür, den faktisch falschen Begriff durch die korrekte Bezeichnung Nutztier-Haltung zu ersetzen.