Thema: Agrarpolitik

Der Leiter des Amtes für Landwirtschaft und Umwelt Obwalden tritt nach 22 Jahren zurück
22 Jahre leitete Bruno Abächerli das Amt für Landwirtschaft und Umwelt in Obwalden. Nun geht er per Ende 2021 in den Ruhestand und blickt zurück aber auch nach vorne auf seine Pensionierung.
Unruhe ist der neue Normalzustand für die Landwirtschaft
Die politischen Fahrwasser dürften für die Landwirtschaft nicht gemütlicher werden. Wer längerfristig im Geschäft bleiben will, tut gut daran, die gesellschaftlichen Forderungen in seine strategische Planung einzubeziehen, analysiert der Chefredaktor zum Jahresende.
Die Schlachtgewichte sind in der Tierverkehrsdatenbank nicht mehr einsehbar
Neuerdings sind die Schlachtgewichte für die Tierhaltenden in der Tierverkehrsdatenbank nicht mehr ersichtlich. Ein Gerichtsentscheid von 2020 hat nun zu einer Anpassung der Verordnung auf 2022 geführt. Bereits seit Dezember sind die Daten aber blockiert.
Pro & Contra zur Massentierhaltungs-Initiative – zum Beispiel Schweinehaltung
Pro & Contra zur Massentierhaltungs-Initiative MTI – am Beispiel der Schweinehaltung in der Schweizer Landwirtschaft: Welche Folgen hat die MTI bei einer Annahme? Wie sieht der perfekte Schweinestall aus? Und wer bezahlt das? Fragen an Meret Schneider vom Initiativ-Komitee und Stefan Müller von Suisseporcs.
BLW-Direktor Christian Hofer im Kreuzverhör: «Wir handeln jetzt für morgen»
Christian Hofer, seit Dezember 2019 Direktor des Bundesamtes für Landwirtschaft BLW, kennt die Mechanismen der Politik. Im «Kreuzverhör» sagt Hofer, was und wer ihn für die Zukunft der Schweizer Landwirtschaft optimistisch stimmt.
Tierschutz wird in der Schweiz – im Gegensatz zur EU – kontrolliert und sanktioniert
Tierwohl und Tierethik sind in vielen EU-Staaten Fremdwörter. In der Europäischen Union werden die Landwirtschafts-Betriebe im Gegensatz zur Schweiz nicht kontrolliert – und selbst bei klaren Vergehen nicht sanktioniert. Ein Vergleich. (Teil 5 vom MTI-Dossier)
Biogasanlagenbetreiber erfreut über Übergangslösung für das CO2-Gesetz
Die Bevölkerung stimmte im Juni gegen das revidierte CO2-Gesetz. Das Parlament sprach sich für eine Übergangslösung bis 2024 aus, was den Fachverband der landwirtschaftlichen Biogasanlagen begrüsst.
Parlament verabschiedet Bundesbudget 2022 mit wenigen Änderungen
Die Räte haben - traditionell gegen Schluss der Wintersession - das Bundesbudget für 2022 verabschiedet. Gegenüber dem Entwurf des Bundesrats sieht das Parlament Mehrausgaben von 236 Millionen Franken vor. Wegen der Corona-Krise blieb ein grosser Basar aus.
Bund muss Verträge zwischen Bauern und Konsumenten nicht fördern
Der Ständerat sieht bei der Förderung der Vertragslandwirtschaft keinen Handlungsbedarf. Er hat am 15. Dezember 2021 eine Motion abgelehnt, die vom Bund Massnahmen forderte.
Nationalrat lehnt Massentierhaltungs-Initiative MTI, Gegenentwurf und Rückweisungsantrag ab
Der Nationalrat lehnt die Massentierhaltungs-Initiative MTI, den direkten Gegenentwurf des Bundesrates und den Rückweisungsantrag von Nationalrat Kilian Baumann deutlich ab. Die Abstimmung erfolgte nach zwei Tagen intensiver Diskussion.