Dossier

Aus dem Bundeshaus

Wie kommen politische Entscheide in Bundesrat, Nationalrat und Ständerat zustande – und welche Auswirkungen hat die Agrarpolitik AP22+ konkret auf die Schweizer Landwirtschafts-Betriebe? «die grüne» zeigt Hintergründe auf.

Kavallerie vor dem Bundeshaus (Symbolbild).

Agrarpolitik der Kantone am Beispiel von Freiburg und der AP22+

Im Bundeshaus lobbyieren neben Wirtschaft und Verbänden auch die Kantone für «ihre» Landwirtschaft. Wie das geht, erklären die Verantwortlichen für das Lobbying des Kantons Freiburg in Bundes-Bern – der Berater und der Delegierte für Aussenbeziehungen des Kantons Freiburg – am Beispiel der Agrarpolitik AP22+.Show more
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  • Buchcover «Lobbyierende Kantone» vor dem Bundeshaus.

    Im Visier der Wissenschaft: «Lobbyierende Kantone» von Rahel Freiburghaus

    Die Kantone agieren im Bundeshaus neu wie Unternehmen und Verbände. Die Berner Politologin Rahel Freiburghaus zeigt in ihrem interessanten Fachbuch «Lobbyierende Kantone», wie sich die Schweizer Kantonsregierungen gegenüber dem Bund Gehör verschaffen.
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  • Blick in den Ständerats-Saal.

    Ständerat will, dass Schweizer Behörden die EU-Zulassung von Pflanzenschutzmitteln übernehmen

    Gute Nachrichten für die Schweizer Landwirtschaft: Die Schweiz soll Zulassungsentscheide der EU zu Pflanzenschutzmitteln direkt übernehmen. Nach dem Nationalrat hat auch der Ständerat eine entsprechende Motion des Walliser Nationalrates Philipp Matthias Bregy (Mitte/VS) an den Bundesrat überwiesen. Dieser muss jetzt handeln.
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  • Traktoren mit Rundumleuchten über der Autobahn A6.

    2200 Landwirte folgten mit 1100 Traktoren dem «Weckruf Bauern Bern»

    An fünf Orten in den Kantonen Bern und Freiburg fuhren am Freitagabend rund 2200 Landwirte mit 1100 Traktoren auf. Für eine Viertelstunde erhellte der «Weckruf Bauern Bern» mit orangen Rundumleuchten und weissen Arbeitsscheinwerfern den Himmel über Bleienbach, Kerzers FR, Rüeggisberg, Schüpbach und Thun.
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  • Die Nationalräte Roger Nordmann, Balthasar Glättli und Aline Trede reichen Unterschriften-Kisten ein.

    SP und Grüne reichen Klimafonds-Initiative mit 105'000 Unterschriften ein

    Die Klimafonds-Initiative ist von SP und Grünen mit 105'000 gültigen Unterschriften in Bern eingereicht worden. Die Volksinitiative fordert, dass der Bund mit 3,5 Mrd bis 9,4 Mrd Franken pro Jahr Klimaprojekte von Kantonen, Gemeinden und Dritten unterstützt. Unter anderem in der Landwirtschaft, welche die Böden so bewirtschaften soll, dass sie langfristig Kohlenstoff binden.
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  • Bundesrat Guy Parmelin am Rednerpult.

    Bundesrat Parmelin: «Mit der AP30+ sollen Bauernfamilien entlastet werden»

    «Mein Hauptziel ist es, dass die AP30+ eine substanzielle Entlastung der Bauernfamilien erlaubt», erklärte Bundesrat Guy Parmelin an der Jahresversammlung der IG BauernUnternehmen in Pierrafortscha FR. Sein persönliches Ziel sei es, «dass die Schweizer Agrarpolitik von den LandwirtInnen wieder verstanden wird – aber auch von der Politik und der Gesellschaft.»
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  • Symbolbild mit Migros und Coop-Papiersäcken.

    Bauernverband lanciert 10-Prozent-Evolution bei Migros, Coop & Co. – Editorial von Jürg Vollmer

    Der Schweizer Bauernverband hat mit seiner beim Bundesrat und den Detailhändlern eingereichten Petition einen Schlüsselmoment erwischt: Die Forderung nach 5 bis 10 Prozent höheren Produzentenpreisen und einem Verzicht auf Sparmassnahmen der Politik könnte sich durchsetzen, erklärt «die grüne»-Chefredaktor Jürg Vollmer im Editorial.
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  • Bauern-Deelegation vor dem Bundeshaus.

    Bauernverband übergibt Petition mit Forderungen der Landwirtschaft an Bundesrat und Detailhandel

    Der Schweizer Bauernverband hat eine von 65'000 Schweizern unterzeichnete Petition mit Forderungen der Landwirtschaft dem Bundesrat sowie Migros, Coop, Aldi und Lidl übergeben. Künftig will der SBV die Verhandlungen der Branchenorganisationen mit dem Detailhandel koordinieren, um eine gemeinsame Strategie zu sichern.
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  • Weizen für Futtergetreide.

    Getreideproduzenten schlagen Alarm: Billig-Importe verdrängen Schweizer Futtergetreide

    Der Schweizerische Getreideproduzentenverband schlägt Alarm, weil Import-Futtergetreide viel billiger ist als Schweizer Futtergetreide. Diese «katastrophale Situation» habe drei Ursachen: Ein schwacher Euro, weltweit sinkende Futtergetreide-Preise – und das Versäumnis des Bundesamtes für Landwirtschaft BLW, die Zölle an die festgelegten Schwellenpreise anzupassen.
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  • Traktoren-Kolonne mitten in der Stadt Genf.

    «Révolte agricole Suisse»: Erste kleine Bauernproteste in Genf und Baselland

    Die ersten Proteste der Bewegung «Révolte agricole Suisse» waren bescheiden: Nur rund 30 Bauern fuhren mit ihren Traktoren aus Versoix, Bernex und Meinier nach Genf. Und 30 bis höchsten 40 Bauern fuhren gemäss der Kantonspolizei Baselland von Ormalingen BL unter anderem vor eine McDonalds-Filiale in Füllinsdorf BL.
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