Dossier

Konservierende Landwirtschaft

Durch ganzflächige, intensive Bodenbearbeitung wird organische Substanz für Bodenorganismen zugänglicher und es kommt mehr Luft ins Gefüge, Humus geht verloren. Der Pflug bietet aber auch viele Vorteile, etwa eine schnellere Mineralisierung, Erwärmung und Abtrocknung des Bodens. In einer Serie informieren wir  Sie über den Stand des Wissens zur Konservierenden Landwirtschaft, die auf wendende Bearbeitung verzichtet und daher als bodenschonend gilt.

  • Urban Dörig sagt: «Lasst die Wurzeln arbeiten»

    Urban Dörig sagt: «Lasst die Wurzeln arbeiten»

    Das Gründüngungsmanagement zur Humusbildung ist Urban Dörig fast wichtiger als die Erträge aus dem Marktfruchtanbau. Am Bodentag gab es 32 Gründüngsmischungen zu besichtigen.
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  • Dem Boden zuliebe säten Gysels Gründüngen nach der Ernte ein. Die Teilnehmer des Flurgangs beurteilen den Bestand.

    In Wilchingen mit Gründüngungen gegen Wetterextreme

    Seit 25 Jahren setzen die Brüder Gysel auf Direktsaat. Ihre Erfahrungen gaben sie am Swiss-No-Till-Flurgang weiter, der auf Gysels Betrieben in Wilchlingen stattfand. Mit dabei viele No-Till-Experten.
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  • Die Winterweizenversuche am Standort Changins: Explizit mit verschiedener Bodenbearbeitung wird nicht getestet.

    Die passende Sorte finden für reduzierte Bodenbearbeitung

    Gewisse Eigenschaften sind für die Konservierende Landwirtschaft hilfreich, z. B. in Direktsaat-Systemen. Explizit mit verschiedener Bodenbearbeitung getestet werden Sorten für den Schweizer Ackerbau aber nicht.
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  • Das Stroh sollte gut auf der Fläche verteilt werden, was bei kurzer Häcksellänge einfacher ist. In eine gleichmässige Mulchschicht lässt sich präziser direkt säen.

    Gründüngung nach der Ernte: Daran sollten Sie dem Boden zuliebe denken

    Nach der Ernte kann sich der Boden ohne Bedeckung sehr stark aufheizen. Um die Restfeuchte auszunutzen, ist es sinnvoll, die Saat der Gründung noch vor dem Dreschen zu planen.
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  • Gysels haben eine eigene Direktsaatmaschine, hier im Einsatz für die Untersaat diesen Frühling, Ende März.

    Dank Untersaaten im Getreide «etwas Rechtes», wenn Gründüngungen Mühe hätten

    Für die Gebrüder Gysel gehören Direktsaat und Gründüngungen dazu. Die Sommertrockenheit spricht beim Getreide aber für Untersaaten, denn sie sind nach der Ernte der Kultur bereits entwickelt und bedecken den Boden bis zur Herbstsaat.
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  • Den Mais konnte Andy Jenni letzte Woche per Mulchsaat in den Boden bringen.

    Andy Jenni plant eine Mais-Untersaat – die wäre mehrfach nützlich

    Der Berner Landwirt arbeitet pfluglos und will je nach Wetter Klee in seinen Mais säen. Davon verspricht sich Andy Jenni verschiedene Vorteile. Laut Beratung ist die Untersaat für maximale Effekte wie eine Hauptkultur zu bewirtschaften.
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  • Eine Gründüngung mit Leguminosen, die während der Blüte abgestoppt wird, liefert laut Agridea der nachfolgenden Sommerkultur 40 bis 50 kg N/ha.

    Gründüngungen – Bereits jetzt für den Sommer planen

    Eine passende Mischung bereitet das Saatbett vor für die nächste Hauptkultur und will gut gewählt sein. Hier finden Sie Informationen zu den wichtigsten Kriterien und der Platzierung in der Fruchtfolge.
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  • Wie viel Bodenbearbeitung braucht es für die Frühlingssaat?

    Wie viel Bodenbearbeitung braucht es für die Frühlingssaat?

    Der Zustand des Bodens bestimmt, ob und wie stark ins Gefüge eingegriffen werden muss. Bedeckt eine schützende Schicht aus Pflanzenmaterial den Boden, ist eine platzierte Starter-Düngung sinnvoll.
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  • Jürg Lauper hat dank guter Planung keinen nackten Boden in der Fruchtfolge

    Jürg Lauper hat dank guter Planung keinen nackten Boden in der Fruchtfolge

    Gründüngungen schützen die Flächen von Jürg Lauper aus dem bernischen Seedorf im Winter und im Sommer. Das sichert ihm die neuen Beiträge zum Bodenschutz und er sagt, seine Böden seien dank der Direktsaat deutlich tragfähiger geworden.
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  • Dani Böhler kann sich nicht für die Produktionssystembeiträge anmelden. Er müsste sonst seine Fruchtfolge umstellen.

    Der PSB «Angemessene Bodenbedeckung» ist für Dani Böhler nicht umsetzbar

    Der Aargauer Biolandwirt hat für sich durchgespielt, was die Vorgaben für seinen Betreib bedeuten würden. Böhlers Fazit: Er müsste seine Fruchtfolge umstellen und könnte die Vorschriften für den neuen PSB im Gemüse nicht einhalten.
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