Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Haben Sie noch kein Abo der BauernZeitung?
Ein Produkt auswählen und bestellen

Sie sind bereits BauernZeitungs-Abonnent - haben aber noch kein Online-Login?
Die sofortige Freischaltung anfordern

Haben Sie Ihr Passwort vergessen?
Passwort vergessen

Haben Sie Fragen?
Infohotline: 031 958 33 33
Montag bis Freitag 8:00 - 17:00 Uhr

 

Waldeigentümer müssen für Räumung umgestürzter Bäume aufkommen

Die privaten Eigentümer eines Waldstücks müssen die Kosten für die Räumung von zwei Bäumen bezahlen, die in Rapperswil-Jona SG auf eine Strasse gefallen sind. Dies hat das Bundesgericht entschieden.


von sda
Publiziert: 12.08.2019 / 17:54

Die umgestürzten Bäume standen auf einem Waldstück, das einem Ehepaar gehört. Weil die Strasse versperrt war, bot die Gemeinde die Feuerwehr auf. Diese zersägte die morschen Bäume und räumte die Strasse frei. Dies geht aus einem am Montag veröffentlichten Urteil des Bundesgerichts hervor.

Kosten: 680 Franken

Für den Feuerwehr-Einsatz erhielten die Wald-Eigentümer von der Gemeinde Rapperswil-Jona eine Rechnung über 680 Franken. Die Eheleute sahen sich jedoch nicht verpflichtet, diese zu bezahlen. Weder hätten sie die Feuerwehr aufgeboten, noch sei der Strassenunterhalt ihre Sache, argumentierten sie.

"Zustandsstörer" sind verantwortlich

Allerdings wurden sie weder von den St. Galler Behörden noch vom Bundesgericht erhört. Die Lausanner Richter stützen die Sicht des St. Galler Verwaltungsgerichts, wonach die Störung des ordnungskonformen Zustandes der Strasse vom Grundstück der Eheleute ausgegangen sei. Deshalb hätten sie für die Räumung und damit auch Sicherung der Strasse aufzukommen.

Das Ehepaar versuchte seine Argumente auch mit dem Waldgesetz zu stützen. Es ging davon aus, dass es nicht verpflichtet sei, den Wald zu bewirtschaften. Das Bundesgericht schreibt dazu, das Waldgesetz lasse durchaus zu, dass ein Wald zeitweise extensiv bewirtschaftet werde. Dies dürfe aber nicht zur Gefährdung Dritter führen, was im vorliegenden Fall geschehen sei. Keine Rolle spiele, dass die Stammfäule nicht erkennbar gewesen sei.

Werbung
Werbung
Verwandte Themen
War dieser Artikel lesenswert?
Kommentar erfassen
Borkenkäfer: Verlassenes Käferholz nicht sofort fällen
Im Wald ist der Buchdrucker los. Befallene Bäume müssen gefällt werden, nach dem Käferausflug lohnt es sich aber, damit zu warten, denn im Stamm entwickeln sich natürliche Feinde des Borkenkäfers.
Artikel lesen
Die wichtigsten Faktoren für einen grossen Schädlingsdruck durch den Buchdrucker (wie diese Borkenkäferart korrekt heisst) sind gestresste (oder vom Sturm gefällte) Fichten und hohe Temperaturen. Angeschlagene Bäume, die etwa unter Wassermangel leiden, können dem Borkenkäfer weniger Widerstand leisten als gesunde. «Unter Trockenstress produzieren Fichten weniger Harz, in dem der Buchdrucker ...
Werbung
Werbung
Werbung
Werbung
Leser-Schnappschüsse Weitere Schnappschüsse Senden Sie uns Ihre Schnappschüsse!