Christian Gersbach zeigte den Ostschweizer Rindermästern, wie ein Ablauf für eine Behandlung oder Einlieferung erfolgt. Landwirte oder Tierärzte stellen als Erstes eine Anfrage an das Tierspital. Im Gespräch werden das Problem, die notwendigen Abklärungen und auch die Kosten besprochen. Sofern erste Befunde vorliegen, wird das weitere Vorgehen festgelegt. «Das reicht von der weiterführenden Diagnostik über die Behandlung, Schlachtung oder Sektion zur Bestandesdiagnostik», erklärte Gersbach.

Während 365 Tagen ist im Tierspital Zürich, Bereich Nutztiere, für die Patientenbetreuung ein 24-Stunden-Notfallbetrieb gewährleistet. Dieser umfasst die Diagnostik, Beratung, Operationen, Therapie und Kommunikation mit Landwirten und Tierärzten.
Wichtig ist das Tierspital nicht nur für Landwirte, sondern auch für die Aus- und Weiterbildung sowie für die Forschung. Im Bereich der Ausbildung nutzen 430 Studierende in fünf Jahrgängen das Tierspital. Zudem werden das Klinikpraktikum und die Weiterbildung der Tierärzte angeboten. Die umfassende Forschung beinhaltet die eigentliche klinische Forschung und die Grundlagen, die Diagnostik, die Therapie und neue Krankheiten.

Tomograf für Kühe
Am Tierspital stehen Geräte für Röntgen und für Ultraschall sowie ein eigenes Labor zur Verfügung. Auch ein Computertomograf für Grosstiere gehört dazu. Auf dem Rundgang durch die Behandlungsräume, Stallungen und Pferdeboxen sahen alle, wie breit der Bereich Nutztiere aufgestellt ist.

