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So funktioniert die Untersaat im Raps

Mit Untersaaten im Raps kann der Unkrautdruck auch ohne Herbizid verringert werden. Wie man das richtig anstellt, erfahren Sie hier.


Vor der Aussaat der Untersaat-Standardmischung UFA Colzafix sollte der Boden ein sauberes Saatbett aufweisen. Dies gewährleistet eine schnellere Entwicklung der Untersaat und dementsprechend ein schnelleres Unterdrücken der Unkräuter. Das sauberste Saatbett wird durch Pflügen oder Mulchsaat erreicht.

UFA Colzafix sollte bis zirka den 25. August ausgesät werden. Die Saatmenge beträgt 300 g pro Are.

Zwei Saattechniken

Die Aussaat von Raps mit der Untersaat sollte gemäss UFA-Samen etwa eine Woche früher als bei normalen Saaten er-folgen. Dies, damit der Raps wegen der etwas verlangsamten Entwicklung durch die Konkurrenzpflanzen die gleiche Zielgrösse erreicht wie beim Anbau ohne Untersaaten.

Es gibt zwei Saattechniken mit Vor- und Nachteilen.

Saat in einem Durchgang: Das Rapssaatgut und die Untersaat werden zusammengemischt und als Drillsaat ausgesät. Die Saatmenge ergibt sich aus der Summe des Rapses und der Untersaat.

Saat in zwei Durchgängen: Die Untersaat kann beim letzten Schritt der Bodenverarbeitung gesät werden. Maximal zwei Tage später wird der Raps mit der Einzelkornsämaschine gesät (Samen von Raps und Untersaat müssen Bodenkontakt haben). Die Aussaat in zwei Durchgängen erhöhe gemäss UFA-Samen die Wirkung gegen Unkräuter.

Weitere Vorteile

  • Leguminosen fixieren zusätzliche Mengen an Stickstoff im Boden.
  • Überschüssige Nährstoffe werden durch die Untersaat aufgenommen und stehen nach der Mineralisierung im nächsten Frühling der Hauptkultur zur Verfügung.
  • Bodenerosion wird reduziert.
  • Verbesserung der Bodenstruktur.
  • Kosten dieses Verfahrens werden meist durch den Herbizidverzichtsbeitrag bei den Direktzahlungen kompensiert.

Risiken: Durch die Untersaaten werden Unkräuter meist nicht vollständig unterdrückt. Parzellen mit hohem Winden-, Distel-, Kamillen- und Queckendruck sind nicht geeignet.

Wirtschaftlichkeit des Anbauverfahrens: hier.

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