Zivis im Einsatz gegen Zwergsträucher

Auf der Bündner Alp Nuaffen breitete sich der Zwergstrauchbestand, insbesondere Zwergwachholder, immer mehr aus. Da sich auf dem Gebiet mehrere Biotope von nationaler Bedeutung befinden, finanzierte das Amt für Natur und Umwelt den Einsatz von Zivildienstleistenden.

Die Zivis schnitten die Zwergsträucher oberflächlich mit Freischneider und Balkenmäher, gruben sie aus und bearbeiteten die Fläche nochmals mit Freischneidern. Das Schnittgut deponierten sie auf Asthaufen.

So wurde auf einer Fläche von 8 ​ha der Zwergstrauch-Bestand auf 20 Prozent Deckung reduziert. Auf vor drei Jahren bearbeiteten Flächen gab es keinen Wiederaustrieb des Zwergwachholders. Stattdessen findet die Wiederbesiedlung mit Gräsern statt. Heidekraut und Borstgrasbestände hingegen breiten sich schneller wieder aus.

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