Der Thurgauer Landfrauenverband (TLFV) ist gut vernetzt. Präsidentin Regula Böhi meinte dazu: «Unser Bestreben ist und bleibt es, die Mitgliedervereine bestmöglich zu unterstützen und den Verband gegen aussen zu vertreten.» Aktuell zählt der TLFV 51 Vereine mit knapp 3200 Mitgliedern. 108 Stimmberechtigte sowie zahlreiche Gäste aus Politik und Verbänden fanden sich am 26. März 2024 zur Delegiertenversammlung am Arenenberg ein.

Die Familienhilfe ist gefragt

AboEin Dankeschön zwischendurch: Präsidentin Regula Böhi wurde für ihren unermüdlichen Einsatz für den Thurgauer Landfrauenverband geehrt.Thurgauer LandfrauenverbandDas Projekt «Huusgmachts us Landfrauehand» fördert regionale ProdukteDienstag, 7. September 2021 Einsatzleiterin Liselotte Leuch stellte den Jahresbericht der Thurgauer Familienhilfe (früher Hauspflege genannt) vor. Bei dieser handelt es sich um eine Organisation des TLFV, die eigenständig wirtschaftet. 2023 leisteten zehn kompetente und flexible Frauen über 3600 Arbeitsstunden. Dies entsprach einem Rekord und einer Zunahme von rund 14 Prozent. Die Einsätze waren vielfältig. «Jeder Haushalt im Kanton Thurgau kann sich melden», sagte die Einsatzleiterin. Zum Beispiel Familien mit Nachwuchs, verunfallte, gesundheitlich angeschlagene oder einfach Entlastung suchende Personen. Finanziert wird die Familienhilfe durch Vergütung der Dienstleistungen, Kollekten der Landfrauentage und Spenden. «Ein herzliches Dankeschön an die Familienhelferinnen», so Leuch, «ihr leistet Grossartiges».

Unterstützung erfahren

Das Jahresthema des TLFV: «I lueg zu mir, i lueg zu Dir, mir leuget fürenand» zeigt, wie wichtig es ist, der eigenen Gesundheit Sorge zu tragen. «Wenn die seelische Ausgeglichenheit fehlt, wird der Alltag herausfordernd», so Regula Böhi. Zum Thema psychische Gesundheit gab es deshalb einige Inputs. Beispielsweise sei es wichtig:

  • Sich selbst anzunehmen.
  • Ausgewogen und in Ruhe zu essen.
  • Aktiv und kreativ zu sein.
  • Um Hilfe zu bitten und Hilfe anzunehmen.

Oder, wie es Böhi formulierte: «Das Vereinsleben verbindet und gibt soziale Kontakte. Ich bin überzeugt, dass unsere Landfrauenvereine genau der Ort sind, wo Unterstützung erlebt und Gleichgewicht wiederhergestellt wird.»