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Milch-Misere im Kino: «Milchkrieg in Dalsmynni»

Inga und ihr Mann betreiben in der isländischen Provinz eine kleine, hochverschuldete Milchfarm. Nach dem Selbstmord ihres Mannes sagt Inga dem Milchverband den Kampf an.


von pd/sbu
Publiziert: 31.12.2019 / 12:29 | Aktualisiert: 31.12.2019 / 13:58

Den Schuldigen für ihre beruflichen Misere hat Inga längst ausgemacht: die lokale Kooperative, die ihre Monopolstellung gnadenlos ausnutzt und die Bauern mit mafiösen Methoden drangsaliert. Doch Inga gibt nicht klein bei. Mit Einsatz von sozialen Medien, mutigen Mitstreitern und sogar stinkender Gülle macht die patente Kämpferin ihren Standpunkt klar. Dabei legt sie sich mit der alles beherrschenden, scheinbar übermächtigen Kooperative an, um ihr Ziel zu erreichen: die Gründung einer Gegengenossenschaft. Trotz heftigem Widerstand steht Inga ihre Frau im Kampf David gegen Goliath.

Kinodaten 

In Deutschland und Österreich startet der Film Anfang Januar. Für die Schweiz sind Daten und Spielorte noch nicht bekannt.

Der Film soll zeigen, dass es manchmal nur einer Person bedarf, um Änderungen zu bewirken. Nach seinem internationalen Erfolg "Sture Böcke" hat Regisseur Grímur Hákonarson in seinem neuen Film mit Inga (verkörpert von der isländischen Schauspielerin Arndís Hrönn Egilsdóttir) diesmal eine starke weibliche Hauptfigur erschaffen, die es im Alleingang gegen eine korrupte landwirtschaftliche Kooperative in ihrem Bezirk aufnimmt.

 

 

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