Wie das Bundesamt für Landwirtschaft mitteilt, sind auch die Mengen überdurchschnittlich: Insgesamt wurden 99 Millionen Liter Wein produziert, das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme von rund 33 Millionen Liter oder einer Steigerung um 63 Prozent. Verglichen mit dem 10-Jahres-Durchschnitt hebt sich das Weinjahr 2022 um rund 10 Prozent oder 33 Millionen Liter ab.
Ein entscheidender Grund für diese Zunahme und die gute Qualität liegt im Wetter des vergangenen Jahres. So haben gemäss der Mitteilung die hohen Temperaturen und die spärlichen Niederschläge für hohe Zuckergehalte der Trauben gesorgt.
Nach dem Jahr 2021, das sich für die Branche mit intensiven Regenfällen, viel Hagel und hohem Krankheitsdruck (vor allem Falscher Mehltau) als herausfordernd erwies, war 2022 für die Produzenten etwas weniger schwierig. Der warme Frühling und der heisse Sommer liessen die Trauben früh reifen und wirkten dem Falschen Mehltau entgegen.

