Die Olma feiert heuer ihr 75-jähriges Bestehen und freut sich ihrer Herkunft, ihren Traditionen. Gleichzeitig organisiert man Anlässe wie das Ostschweizer Food Forum, das so gar nicht rückwärtsgewandt sein will. Denn unter dem Titel «Zukunfts-Check» liess man am Dienstag in St. Gallen darüber diskutieren, ob denn auch die Land- und Ernährungswirtschaft für die Zukunft fit ist oder nicht. Die Antwort vorneweg: ja, die Land- und Ernährungswirtschaft ist fit für die Zukunft. Die Frage ist nur: wie?

Zur Diskussion eingeladen haben Agro Marketing Thurgau AG und das Kompetenznetzwerk Ernährungswirtschaft. Beides sind Thurgauer Institutionen, die sich mit der Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft auseinandersetzen. Unter den Referenten befinden sich unter anderen Agroscope-Forscher Thomas Anken, Fenaco-CEO Martin Keller oder der Hochdorf Chef Thomas Eisenring, aber auch Jan-Egbert Sturm von der Konjunkturforschungsstelle der ETH. Ihn haben wir gefragt, wie denn die Landwirtschaft in zwanzig Jahren aus volkswirtschaftlicher Sicht aussehen könnte.

Die nicht immer ganz klaren Antworten finden Sie in Ihrer BauernZeitung vom 20. Oktober. Soviel aber vorneweg: auch wenn die Landwirtschaft in der Schweizer Volkswirtschaft eigentlich keine Rolle mehr spielt, ist sie gesellschaftlich sehr relevant. Und sie dürfte es auch bleiben.

BauZ