«Si isch ömu gschwumme», so die Worte von Inseli-Bauer Simon Antener nach der Jungfernfahrt mit seiner neuen Fähre. Lange habe man auf das neue Transportmittel zwischen Insel und Festland gewartet, am Freitagnachmittag konnte die Familie die Fähre in Empfang nehmen. Dies nach langem Hin und Her zwischen der Bauernfamilie und den Behörden.
Der gültige Fahrzeugausweis liegt nun vor. Dieser ist jedoch nur bis 31. Dezember 2014 gültig. Momentan darf die Fähre «nur für den notwendigen Bedarf des Bauerngutbetriebes und für Versuchsfahrten verwendet werden», wie das Dokument belegt. Bis Ende Jahr hat nun die Anlage Zeit, sich zu bewähren. Verlaufen die Versuchsfahrten positiv, wird der Ausweis verlängert.
Überhaupt möglich machte der kostspielige Ersatz der alten Fähre die Unterstützung des Ordens der Schweizerischen Odd Fellows. Der Orden spendete insgesamt 80 000 Franken an die Anschaffungskosten von 170 000 Franken. ai
Die ausführliche Berichterstattung zur ersten Fahrt der Fähre lesen Sie in der «BauernZeitung» von nächstem Freitag.