Sie dienen nun, ihrem ursprünglichen Zweck entsprechend, als Lebensmittel. Das Veterinäramt stellt die Poulets ausgewählten gemeinnützigen Orga
nisationen unentgeltlich zur Verfügung. Tierschützer hatten die Tiere am Leben erhalten wollten.

Wie das Veterinäramt weiter mitteilt, nahmen die Mastpoulets «trotz reduziertem Nährwert im Futter weiterhin stetig an Gewicht zu, wodurch die Aktivitäten und Bewegungsabläufe zunehmend beschwerlich wurden». Die Schlachtung habe sich deshalb als einzige vernünftige Lösung aufgedrängt. «Wie vorauszusehen war, war die körperliche Unversehrtheit der Masthühner nicht mehr genügend gewährleistet».

23-Jähriger verhaftet

Ein junger Mann hatte zugegeben, dass er die rund 150 Hühner in einem Wald bei Happerswil TG ausgesetzt hatte. Der Mann hatte für die Tiere im Keller des Einfamilienhauses in Weinfelden, wo er wohnt, einen Hühnerstall eingerichtet. Bei einer Durchsuchung wurden leere Futtergefässe, Hühnermist sowie weitere belastende Gegenstände sichergestellt werden, wie die Kantonspolizei Thurgau mitteilte. Zudem fand die Polizei im selben Haus eine Indoor-Hanf-Anlage.

Der 23-Jährige wurde verhaftet. Wie er in den Besitz der Hühner gelangt war und wieso er sie ausgesetzt hatte, sei Gegenstand der weiteren Abklärungen, hiess es.

BauZ