Nachdem sie bereits Schöneuter-Siegerin bei den älteren Kühen wurde, errang Jongleur Silvana im Besitz von GoldHill Genetics, Romoos, auch den Titel der „Grand Champion“. Die Entscheidung der Richter Enrico Bachmann und Josef Müller fiel eindeutig aus und wurde unter grossem Applaus verkündet. Zur Junior Champion kürte Bachmann die erstlaktierende Dojano Dojana von Josef Gasser, Hasle. „Diese Kuh hat alles, was man sich wünscht: Ein ideales Fundament, gute Verbundenheit und ein schlicht perfektes Euter“, urteilte der versierte Richter. Im Schöneuter-Wettbewerb der jungen Kühe musste sie sich nur von der Blooming-Tochter Fantasy, WTS-Genetics, Menznau, geschlagen geben. OK-Präsident Kurt Willmann gelangte auch in der mittleren Schöneuter-Abteilung zu einem Sieg, diesmal mit Jongleur Jowa. Einen Doppelsieg beim Champion-Wettbewerb der Rinder erlangte Josef Hofstetter, Entlebuch, mit Fantastic Fanell vor Salomon Jolina.

Kleine, aber feine Auswahl beim Original Braunvieh
Die Auffuhr bei den Originalen bestach ebenfalls durch bekannte Namen, die ihre Favoritenrollen grösstenteils verteidigten. Aus dem Stall von Werner Roos, Beromünster, stammen sowohl die Schöneuter-Siegerin bei den älteren Kühen, Rico Ronja, wie auch die Grand Champion, Vero Verona. Richter Bruno Betschart lobte an Verona das Gesamtpaket. Den Pokal für die Junior Champion durfte Hanspeter Fluder, Schwarzenberg, entgegennehmen. Mit seiner Wito-Tochter Willia konnte eine durchwegs korrekte OB-Erstmelkkuh gefunden werden. Den Schöneuter-Sieg der jüngeren Kühe musste sie jedoch an Nino Nora aus dem Stall von Walter Roos, Menznau, abtreten. Bestes OB-Rind war Köbi Bonita von Hans Trüb, Entlebuch.

Lesen Sie den ausführlichen Bericht in der BauernZeitung Zentralschweiz / Aargau vom Freitag, 4. April.

ag

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