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Bio Suisse, Demeter und Kleinbauern: «Es braucht heute keine synthetischen Pestizide mehr»

Mit den drei Verbänden sprechen sich knapp 8'000 Bäuerinnen und Bauern für die Pestizidverbots-Initiative aus. Sie biete eine einmalige Chance, so das landwirtschaftliche Ja-Komitee.


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Die Inititative «Für eine Schweiz ohne synthetische Pestizide» (Pestizidverbots-Initiative oder kurz PVI) biete die Chance, die Landwirtschaft in der Schweiz zu transformieren: So, dass künftig die Umweltziele erreicht und allen Menschen der Zugang zu nachhaltigen und gesunden Lebensmitteln garantiert werden könne, heisst es in einer Mitteilung der Organisation «Gesunde Landwirtschaft Schweiz». Dahinter stehen Bio Suisse, die Kleinbauern-Vereinigung (VKMB), Demeter Schweiz und die Bewegung Landwirtschaft mit Zukunft. 

Ökonomisch sinnvoll ohne synthetische Wirkstoffe

Bereits heute sei es nicht mehr nötig, synthetische Pestizide zu verwenden. So wird Winzer und Demeter-Vorstandsmitglied Christian Vessaz zitiert. Landwirte, die heute schon auf synthetische Wirkstoffe verzichten, zeigen seiner Meinung nach: Man kann auch ohne ökonomisch sinnvoll arbeiten und dabei die Gesundheit von Umwelt und Bevölkerung schützen. 

Genügend Zeit für den Übergang

Die in der PWI vorgesehene 10-jährige Übergangsfrist bis zum vollständigen Verbot ist aus Sicht des landwirtschaftlichen Ja-Komitees genügend lang, damit alle Betriebe sind anpassen können. Sie biete Planungssicherheit und werde dafür sorgen, dass Forschungsgelder in die Entwicklung der Produktion ohne synthetische Wirkstoffe fliessen können. Einzelne Betriebe würden nicht auf der Strecke blieben, zeigt sich VKMB-Präsidentin Regina Fuhrer in der Mitteilung überzeugt. 

Nicht nur die Landwirtschaft betroffen

Da nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch bei der Herstellung von Importgütern, von der öffentlichen Hand, Firmen und Privaten bei einer Annahme der PVI keine synthetischen Pflanzenschutzmittel mehr eingesetzt werden dürfen, schaffe sie faire Spielregeln für alle. So könne man auch verhindern, dass billige und minderwertige Lebensmittel importiert werden und den Markt überschwemmen, so das Votum von Karine Contat, Vorstandsmitglied Bio Suisse.

Demeter, Bio Suisse und die VKMB rufen am Ende der Mitteilung Bauern und Konsumentinnen dazu auf, «sich auf die Seite einer nachhaltigen Landwirtschaft zu stellen» und am 13. Juni 2021 die PVI anzunehmen. 

 

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