Thema: Schädlinge

Ist das ein Japankäfer? So erkennen Sie den eingeschleppten Schädling
Japankäfer ähneln zwar dem einheimischen Gartenlaubkäfer, Mai- oder Junikäfer, sind aber an gut sichtbaren Merkmalen leicht zu erkennen. Wer Popillia japonica entdeckt, muss den Fund melden – das ist gerade jetzt zur Reisezeit wichtig.
Kontrollen auf Kartoffelkäfer sind jetzt nötig
Die Schadschwelle vor einer Behandlung der Kartoffelkäfer-Larven ist zu beachten. Das Krautfäulerisiko in den Kartoffeln ist derzeit abgeschwächt, aber vorhanden. Werden neue Herde entdeckt, ist es zwingend nötig, diese zu melden. Im Weizen sollte bei hohem Fusarienrisiko eine Fungizidbehandlung ab Beginn der Blüte durchgeführt werden.
Die Zuckerrüben erhalten einen Wachstumsschub
In Parzellen mit Bodenkrusten sollten Hackgeräte zum Einsatz kommen, um noch vorhandene Krusten zu lösen. In den meisten Regionen steht die Abschlussbehandlung mit Herbiziden an. Zudem sind schweizweite Behandlungen gegen die Grüne Pfirsichblattlaus angesagt.
Reichlich Sonne für Käfer und Pflanzen
Das Risiko für Fusarieninfektionen im Getreide ist derzeit gering. In den Ackerkulturen treten nun unterschiedliche Blattlausarten auf. Hier gilt ein strenges Überwachungs- und Bekämpfungsregime. Der frisch gesäte Mais ist auf Schnecken zu kontrollieren. Im früher gesätem Mais steht die Kopfdüngung an. Wer eine Untersaat plant, sollte die Unkrautbekämpfung vorher abschliessen.
Im Mai sind Massnahmen gegen die Kirschessigfliege nötig
Wird die Kirschessigfliege nicht abgestoppt, kann sie Schäden bis zu 100 Prozent in Obst- und Beerenanlagen verursachen. Obstbauer Thomas Oswald berichtet über seine Erfahrungen mit dem Schädling und Lukas Seehauser gibt einen Überblick über die verschiedenen Massnahmen.