Thema: Mutterkuh Schweiz

Angus-Kühe sind Gian Peter Nigglis Leidenschaft
Gian Peter Niggli hat vor über 30 Jahren die Angus-Rasse ins Engadin gebracht. Er habe im Umgang mit den Mutterkühen auch Fehler gemacht, sagt der Bündner. Vor zehn Jahren verkaufte er die ganze Herde. Er importierte 25 Aberdeen-Angus-Rinder aus Schottland und begann mit der Zuchtarbeit noch einmal bei null.
Bei aller Hoffnung fehlt der Glaube, dass der Mutterkuh-Riss ein Einzelfall bleibt
Der Wolf sei schneller als die langsam mahlenden Mühlen der Politik, stellt der Verband Mutterkuh Schweiz fest. Das grösste Problem sieht man bei Rindern, die nach Kontakt mit dem Grossraubtier unberechenbar werden.Lesen
Die Mutterkuhhaltung hat rosa Fleisch salonfähig gemacht
Am Markt fehlen 3000 Tiere. Coop möchte mehr – doch die Produzenten bleiben verhalten. Dabei hat die Produktion von Natura Veal oder auch Natura Beef Freiheiten und gute Perspektiven: Die Marktlage sei ausgezeichnet, die Produzentenpreise hoch, heisst es bei Mutterkuh Schweiz.
Diese Strategien machen die Mutterkuhhaltung wirtschaftlicher
Grundsätzlich könne man entweder die Produktivität der Mutterkuh steigern oder sich auf den Erhalt von Direktzahlungen konzentrieren. Agroscope gibt aber auch detailliertere Hinweise, wie verschiedene Produktionssysteme im Berg- und Talgebiet wirtschaftlich optimiert werden können.