Thema: Mutterkuh Schweiz

Natura-Veal sind dringend gesucht
Urs Kneubühler aus Ufhusen hat gute Erfahrungen gemacht, er produziert auf intensivem Niveau Kälber. Während der Markt für Natura-Beef ziemlich gesättigt ist, hat es noch Potenzial für Natura-Veal.
Mutterkuhhalter sollen spüren, wo der Schuh des Gegenübers drückt
An der Regionaltagung der Mutterkuhhalter im Berner Oberland fielen deutliche Aussagen zur Marktlage und dem Wolf.
Angus-Zuchttiere sind sehr gefragt
An der Fleischrinder-Auktion der Rassenclubs in der Vianco-Arena Brunegg war die Nachfrage sehr gut und die Preise lagen im Schnitt bei 4474 Franken.
Harzige Auktion und tiefe Preise
An der Olma-Fleischrinder-Auktion fanden 17 von 25 Tieren einen neuen Besitzer. Den Tageshöchstpreis von 4'500 Franken erzielte OB-Kuh Azura mit Kalb. Erstmals konnten Interessierte auch online mitbieten, allerdins nicht ohne Panne. Schuld war Stierenkalb Azuro.
Fleisch aus Gras – für Geld und Geist
Unser Gastautor ist überzeugt, dass bei der Produktion von Weide-Rindfleisch die Effizienz noch stark erhöht werden kann, vor allem im Talgebiet. Gleichzeitig wünscht er sich von Seiten der Konsument(innen) die nötige Zahlungsbereitschaft.
Angus-Kühe sind Gian Peter Nigglis Leidenschaft
Gian Peter Niggli hat vor über 30 Jahren die Angus-Rasse ins Engadin gebracht. Er habe im Umgang mit den Mutterkühen auch Fehler gemacht, sagt der Bündner. Vor zehn Jahren verkaufte er die ganze Herde. Er importierte 25 Aberdeen-Angus-Rinder aus Schottland und begann mit der Zuchtarbeit noch einmal bei null.
«Sie war wie ein geliebter Hund, unsere Doudou»
Pierre Oppliger aus Sonceboz im Kanton Bern ist stolz. Seine Kuh Defayes Faneur Doudou gab in ihrem 18-jährigen langen Leben 152 867 kg Milch.
Hitzestress, Weide und trotzdem gute Schlachtleistungen
Mutterkühe und Kälber mögen die Sommerhitze nicht. Der Weideführung ist jetzt grosse Beachtung zu schenken.
Bei aller Hoffnung fehlt der Glaube, dass der Mutterkuh-Riss ein Einzelfall bleibt
Der Wolf sei schneller als die langsam mahlenden Mühlen der Politik, stellt der Verband Mutterkuh Schweiz fest. Das grösste Problem sieht man bei Rindern, die nach Kontakt mit dem Grossraubtier unberechenbar werden.
Die Mutterkuhhaltung hat rosa Fleisch salonfähig gemacht
Am Markt fehlen 3000 Tiere. Coop möchte mehr – doch die Produzenten bleiben verhalten. Dabei hat die Produktion von Natura Veal oder auch Natura Beef Freiheiten und gute Perspektiven: Die Marktlage sei ausgezeichnet, die Produzentenpreise hoch, heisst es bei Mutterkuh Schweiz.